In Washington nehmen die Akteure im Nahen Osten neuen Anlauf. Benjamin Netanjahu hat ein Koalitions- problem, Machmud Abbas leidet unter Autoritätsverlust. Große Sprünge sind kaum zu erwarten.
Kurz vor der französischen Präsidentenwahl lief er von den Sozialisten zu den Konservativen über. Seitdem ist der Immigrationsminister der Mann für heikle Dossiers: von der Burka bis zur Roma-Abschiebung.
Irak – ein schwacher Staat?
Sieben Jahre nach der Invasion haben die USA ihre „Kampftruppen“ abgezogen. Es gibt nur noch „Ausbilder und Berater“. Für viele Einheimische kommt der Rückzug zu früh. Wie stabil ist das Zweistromland wirklich?
Matthias Gierth spricht sich dafür aus, in der Nähe von Ground Zero eine Moschee zu bauen, Der Streit ruft beide Seiten zur Selbstkritik auf. Muslime müssen die Proteste als klares Warnsignal ernst nehmen.
Der Streit über die Einwanderungspolitik wird zu einem der wichtigsten Themen vor den Kongresswahlen. Illegale wie Benigno R. entzweien die amerikanische Gesellschaft. Ein Report von der mexikanischen Grenze.
Das umstrittene Kreuz vor dem Warschauer Präsidenten- palast bringt nicht nur Bronislaw Komorowski in Bedrängnis. Der Konflikt um das Symbol trägt auch zum weiteren Autoritätsverlust der katholischen Kirche bei.
Afghanistan – Bluttat an Christen
Nach der Bluttat von Badachschan: Mussten acht Mitarbeiter einer Hilfsgruppe sterben, weil sie Christen waren?
Das Brüsseler Budget wird schon heute aus Steuermitteln bestritten. Nur merkt es kaum jemand, bemerkt Thomas Gutschker. Doch die Union braucht mehr Einnahmen, die von den Mitgliedsstaaten unabhängig sind.
Kein anderer Politiker Ägyptens besitzt ein solches Renommee wie el-Baradei. Der frühere Atomkontrolleur könnte Präsident Hosni Mubarak bei Wahlen ernsthaft in Bedrängnis bringen.
Nach der Überschwemmungskatastrophe zeigt sich die Regierung in Islamabad ohnmächtig. Im Swat-Tal, der früheren Taliban-Hochburg, springen islamistische Hilfsgruppen in die Bresche. Sie könnten der Rückkehr der Gotteskrieger den Weg ebnen.
Der lateinamerikanische Staat stellt sich seiner blutigen Vergangenheit. Die Versöhnung der jahrzehntelang von Gewalt heimgesuchten Gesellschaft ist eine schier unlösbare Aufgabe für den neuen Präsidenten Juan Manuel Santos.
Es wird Jahre dauern, bis die von Wikileaks veröffentlichten Dokumente ausgewertet sind. Der Wirbel verstärkt aber auch die Debatte über eine neue Form politischer Teilhabe.
Seine Leistungen sind unbestritten. Internationale Freunde hofieren ihn, Kritiker halten ihn für einen Autokraten. Ruandas Präsident wird er auch nach der Wahl am Montag bleiben. Kagames Herausforderer sind chancenlos.