Zwei Journalisten mussten sich vor dem Dresdner Amtsgericht für die Behauptung verantworten, Sachsens Justiz sei ins Rotlichtmilieu verflochten. Das Urteil zeigt: Schon eine Frage kann verhängnisvoll sein.
Öffentlichkeitsarbeit-Berater Klaus-Peter Schmidt-Deguelle über die Droge Macht, den Verfall des gesellschaftlichen Diskurses, die Scheinrealität im Container und die Erotik eines Finanzministers.
Wer zappen will, soll zahlen. Auch hierzulande könnten kostenpflichtige Mediatheken bald den Markt bestimmen. In den USA boomt das Geschäft mit Online-Video-Plattformen bereits.
Junge Leute haben keine Lust auf bedrucktes Papier. Wandel braucht Innovation, Mut und Investitionen, vor allem in digitale Projekte. Warum es sich zugleich lohnt, für Printprodukte zu kämpfen.
Souverän, unaufgeregt, eloquent und ohne jemals anzuecken: Der ehemalige „heute“-Mann Steffen Seibert tritt seinen Dienst als neuer Regierungssprecher an. Auch in seinem neuen Job muss er moderieren können.
Im staatlichen Fernsehen hat das Monopol Jordan TV. Immer mehr junge Leute schauen deshalb den freien Internetsender Aramram. Die Behörden beobachten die Arbeit der kleinen Redaktion kritisch.
Seit geraumer Zeit steht fest: Die Haushaltsabgabe wird kommen. Da derzeit aber die Einnahmen kontinuierlich sinken, müssen die Sender viele Millionen kürzen. Der Zuschauer wird es merken.
Deutschlands größter Privatsender widmet sich stundenlang vor allem dem Privatleben der Unterschicht. Auch das bürgerliche Publikum schaut beim „affektivesn Fernsehen“ hin – und fühlt sich besser.
Eine Partie dauert mindestens 90 Minuten, ein Fernsehtag leider 1440. Jeder Fan, der eine Deutschlandfahne halten kann, läuft Gefahr, vor die Kamera gezerrt zu werden. Und was ist eigentlich mit Afrika?
Fußball ist das letzte Großereignis. Alle wollen es sehen und jeder spricht darüber. Spiele und Pressekonferenzen gleichen einer Dauerwerbesendung. Der Sport wird – nicht zuletzt durch die Fifa selbst – zur Nebensache.
Ob Alpha- oder Omega-Klasse: Berlin ist zwar größer als Bonn, aber der Horizont hat sich verengt. Ein Fall von journalistischer Verwahrlosung, meinen die beiden Medienexperten Leif Kramp und Stephan Weichert.