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| 02.09.2010 |
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Stuttgart: Eine Stadt wird verwundet
Der Erbauer des alten Kopfbahnhofes, Paul Bonatz, war ein Bauhaus-Gegner. Christoph Ingenhoven, Architekt des neuen Prestigeobjekts, sieht darin ein fatales Kulturerbe. Doch die Bürger wehren sich mit Recht.
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| Jean Cocteau: Erstaune mich!
Der Künstler muss wissen, wie weit er zu weit gehen darf, war seine Maxime. Ein neues Museum bei Fontainebleau erinnert an den französischen Schriftsteller, Schauspieler und Maler, der 1963 starb.
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Lichtkünstler: Die Wüste schwebt, der Sand vibriert
Landschaftsformationen übersetzt er delikate, kontrastierende Farbflächen. Atemberaubend zeigen sich nun die großformatigen Gemälde der noch nicht abgeschlossenen Bilderserie „Siria“ des 70-jährigen Künstlers im Museum Kurhaus Kleve.
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G8: Weg mit der Turbo-Schule!
Die auf acht Jahre verkürzte Gymnasialzeit schadet den Kindern. Familienleben und musische Neigungen bleiben auf der Strecke, das Abiturniveau sinkt. Ein Einspruch gegen den Planungswahn von Birgitta vom Lehn.
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Joachim Kaiser: „Wir müssen begeistern“
Für sein Lebenswerk erhält Deutschlands bekanntester Musikkritiker den renommierten Theodor-Wolff-Preis. Mit dem jüngeren Kollegen Axel Brüggemann spricht er über die Zukunft seines Berufs in Zeiten der Eventkultur.
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| Google Street View: Riese mit tausend Augen
Der Online-Gigant will Deutschlands Häuser ins Internet stellen. Viele Bürger fürchten um ihre Privatsphäre. Der Konflikt könnte zum Kulturkampf werden. Das Seltsame aber ist: Offenbar widersetzt sich bislang kaum jemand.
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Julia Fischer: „Ich mag schöne Melodien“
Sie unterrichtet in Frankfurt und lebt in München. Ob Paganini oder Bach – ihre Violine hat beide fest im Griff. Deutschlands jüngste Geigen-Professorin spricht über den Künstlernachwuchs und ihre Zweitkarriere als Pianistin.
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| Frankreich: Wer dazugehört
Burkaverbot, Entzug der Staatsbürgerschaft, Polygamie-Streit: Nicolas Sarkozy setzt auf das Thema innere Sicherheit. Die Debatte zeigt: Der republikanische Konsens ist in Gefahr. Frankreich steckt in einer moralisch-politischen Krise.
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Bayreuther Festspiele: Ratte macchiato
Wer eine Oper mit Unterweltbewohnern besetzt, will entzaubern. Der Wagnerianer von heute nimmt vieles hin. Nicht einmal Hans Neuenfels’ „Lohengrin“ kann ihn aus der Fassung bringen. Schade eigentlich.
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Lehrplan: „Jeder kann gewinnen“
Als Ernst Fritz-Schubert 2007 die Idee für Glück als Unterrichtsfach hatte, wurde er belächelt. Inzwischen wird es in vier Bundesländern angeboten. Ein Gespräch über Lebensfreude, Leistung und Seilklettern.
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| Wirtschaftsstudium: Was Zahlen nicht erzählen
Wie berechenbar ist die Welt? An der privaten Alanus-Hochschule müssen angehende BWL-Bachelor und -Master auch Module in Kunst und Philosophie belegen. Damit sie wissen, was sie nicht wissen.
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Bildungspolitik Tür zu, es zieht!
Die neue rot-grüne NRW-Regierung kündigt frischen Wind an und verbreitet doch nur ideologischen Mief. Gute Bildungspolitik verzichtet auf allein selig machende Konzepte. Ideologie ist Mief, konstatiert Christiane Florin.
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| Schulpolitik: Das teure Armutszeugnis
Länger gemeinsam lernen, das ist das Mantra der neuen NRW-Regierung. Viel Ideologie und keine Fachkenntnis, kritisiert Lehrerverbandschef Josef Kraus. Die bildungspolitischen Akteure sind unbelehrbar.
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Auslandsstudium: England schafft Zukunft
Britische Universitäten sind bei Deutschen besonders beliebt, jedes Jahr zieht es 15.000 Bildungsmigranten dorthin. Der Masterstudiengang dauert nur halb so lang wie bei uns. Und die Lehre ist die Gebühr wert.
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Generationengerechtigkeit: Der Kampf wird kommen
Wer Rentner beim Sparplan verschont, hat sie als Wähler sicher. Gerade dieses Denken taugt nicht für eine alternde Gesellschaft. Martin Rupps warnt vor politischer Sprachlosigkeit und den Folgen für die Babyboomer.
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| Erziehung: „Kinder müssen Kinder sein dürfen“
Der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff hat in drei Bestsellern das Schreckbild vom Sprössling, der zum Tyrannen wird, gezeichnet. Ein Gespräch über Reife, Ratgeber und rettende Ideen.
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Elite-Internate: Einsame Spitze
Zuge des Missbrauchsskandals rechnen ehemalige Schüler auch mit ihren Eltern ab. Manche vermissen den Rückhalt von zu Hause. Ist gefühlskalt, wer die Erziehung seiner Kinder delegiert?
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Missbrauch: Haltet Abstand!
Schüler sind nicht dazu da, ihren Lehrern Lebenssinn zu geben. Unter dem Mantel des „pädagogischen Eros“ wird eine fatale Nähe zwischen Schülern und Erziehern propagiert. Was Pädagogen aus dem Skandal lernen müssen.
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| Schulpolitik: Mein Kind soll nach oben
Der Klassenraum dient als soziales Labor, hier wird mit Chancengerechtigkeit und Integration experimentiert. Mütter und Väter gehen dagegen auf die Barrikaden. Christiane Florin schlägt sich auf ihre Seite.
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