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Ein Niederländer hatte sich seinen Urlaub in den Bergen vermutlich anders vorgestellt. Der Mann war mit seinem Wohnwagen unterwegs, musste aber schon am ersten ernstzunehmenden Berg kapitulieren. Auf der Autobahn 8 am Eichelberg bei Stuttgart verließ ihn plötzlich der Mut. Er blieb einfach stehen und rief den holländischen Automobilclub zur Hilfe, der den Mann an den ADAC verwies. Ein Straßenwachtfahrer fuhr das Auto vom Berg wieder herunter. Der Mann drehte daraufhin um und machte sich lieber auf den Rückweg in die flache Heimat.
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Klingt wie die Filmvorlage zu einer englischen Tragikomödie: In Spanien verunglückten eine Ire, ein Isländer, ein Deutscher und ein Kanadier tödlich. Der ADAC beauftragte einen örtlichen Bestatter mit der Überführung des toten Deutschen. Als der Sarg in Deutschland ankam, wollten die Angehörigen noch einen letzten Blick auf den Verstorbenen werfen - und mussten feststellen, dass im Sarg nicht der Mann aus Deutschland lag, sondern jemand völlig Fremdes. Die Särge waren vertauscht und der Kanadier nach Deutschland gebracht worden. Weil sie schon geplant war, fand die Trauerfeier trotzdem statt - mit leerem Sarg. Der verstorbene Deutsche wurde aus Irland in die Heimat gebracht und nachträglich hineingelegt.
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Aus den Augen, aus dem Sinn haben sich zwei junge Männer aus dem Siegerland gedacht. Zu fünft waren die Freunde in ihren ersten Skiurlaub nach Österreich gestartet, der nicht ganz so lief, wie erhofft. Direkt zu Beginn des Urlaubs hatten zwei der Männer einen Unfall und reisten mit dem Zug nach Hause. Am vierten Tag landete der dritte von ihnen mit gebrochenem Fuß im Krankenhaus. Daraufhin packten die zwei Übriggebliebenen nicht nur ihre Sachen, sondern alles, was sie in der gemeinsamen Unterkunft fanden, und reisten ab. Vergessen hatten die beiden nur ihren Kumpel. Der lag noch immer im Krankenhaus - ohne Ausweis, ohne Geld und ohne Wechselkleidung.
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In Genua wurde einem Mann das Auto gestohlen. Er meldete sich daraufhin beim ADAC, um seine Heimreise zu organisieren. Noch während der Mann in Italien war, tauchte das Auto wieder auf - als Fluchtwagen. Der Dieb hatte mit dem Wagen einen Banküberfall begangen, wurde aber von der Polizei gestoppt. Der Besitzer bekam sein Auto wieder, allerdings mit 30 Einschusslöchern an den Seiten.
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Die Notdurft ist bei einer Frau aus Bayern plötzlich zur Not geworden. Sie hatte sich zum Pinkeln in ihrem Hotelzimmer auf ihr Waschbecken gesetzt, das daraufhin aus der Wand brach. Die Helfer holten die Frau mit mehreren Splittern im Hinterteil aus ihrem Badezimmer.

50 Jahre ADAC-Notruf: Die skurrilsten Geschichten

Schräge Menschen, lustige Begegnungen und ungewöhnliche Erlebnisse - wenn sich die Mitarbeiter des ADAC-Notrufs an die letzten 50 Jahre erinnern, kommt einiges an Geschichten zusammen.

50 Jahre ADAC-Notruf: Die Helfer vom Autoclub fliegen Verletzte nach Hause, kümmern sich um kranke Urlauber oder stehen bei Autopannen und Notfällen zur Seite. Zum Glück erleben sie dabei nicht nur tragische Geschichten. Hin und wieder gibt es auch was zum Schmunzeln und Kopfschütteln. Skurriles aus 50 Jahren ADAC-Notruf.

50 Jahre ADAC Notruf: Zahlen und Fakten

ADAC Notruf: 2 Millionen Hilferufe (2013) 723 709 Hilferufe beim ADAC Notruf in Deutschland und in den elf Auslands-Notrufstationen in 16 Ländern (2013) 166 879 bearbeitete fahrzeugbezogene Schadenfälle im Ausland (2013)

ADAC Ambulance Service: 13.974 Krankenrücktransporte (2013) 53 265 betreute Patienten (2013)

ADAC Ersatzteilversand: Rund 5.300 Schadenfälle (Ersatzteilversendungen, sämtliche Hilfeleistungen und Beratungen im Zusammenhang mit Ersatzteilen und Reparaturen) (2013)

Fahrzeugrücktransporte: Mehr als 115.000 Fahrzeugrücktransporte aus dem In- und Ausland (2013)

tz/mm

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