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ADAC-Test: Die günstigsten Online-Autohändler

Rabatt beim Neuwagenkauf

ADAC-Test: Die günstigsten Online-Autohändler

Im Internet surfen kann Geld sparen, auch beim Neuwagenkauf können Kunden ein Schnäppchen machen. Der ADAC hat jetzt die Angebote Online-Autohändler mit einander verglichen. Hier das Ergebnis.

Klassisch beim Autohändler oder Online? Wo gibt's das Traumauto zum besten Preis? Wer seinen Neuwagen im Internet bestellt, bekommt im Schnitt rund 16 Prozent Rabatt. Händler gewähren einen Preisnachlass von mehr als elf Prozent.

Das hat jetzt ein ADAC Test von zwölf Internetportalen ergeben. Dabei prüften Test-Käufer die Preisgestaltung, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit der Webportale und verglichen die Rabatte mit denen der Händler. 

ADAC-Test: Zwölf Internetportale zum Neuwagenkauf im Vergleich. Für eine größere Ansicht bitte hier klicken!

Testsieger mit dem Gesamturteil „sehr gut“ wurde der Neuwagenvermittler „autohaus24.de“. Punkten konnte das Portal in erster Linie mit einem ansprechenden und leicht zu bedienenden Internetauftritt, einem schnellen Service und dem Preisnachlass, der mit nur einer Ausnahme bei allen Fahrzeugen über dem Durchschnitt lag. Acht Portale schnitten „gut“ ab, eines mit „ausreichend“. Zwei Anbieter sind mit der Wertung „mangelhaft“ und „sehr mangelhaft“ durchgefallen.

Testverlierer ist „airportcars24.de“: Hier waren die Rabatte für alle Fahrzeuge im Test weit unter dem Durchschnitt, die Webseite unübersichtlich und umständlich zu bedienen, der Service nicht kundenorientiert.

Eine Reihe von Internet-Portalen hingegen habe mit hohen Rabatten gelockt, die bis zum Ende des Bestell- und Auswahlvorgangs dann aber "kräftig" geschrumpft seien, teilte der ADAC mit. Daneben seien beim Online-Autokauf teils auch noch Zusatzkosten fällig geworden, etwa für die Abholung des Wagens oder für die Lieferung an einen vom Kunden gewünschten Ort.

Die größten Rabatt-Unterschiede

Autokäufer sollten jedoch beachten, dass sie bei Vertragshändlern bis zum Abschluss des Kaufvertrags über den Preis verhandeln könnten - anders als bei den Online-Portalen, erklärte der ADAC. Seien Verkaufsberater bei Vertragshändlern im Test mit den höheren Rabatten von Internet-Händlern konfrontiert worden, seien sie "zu weiteren Zugeständnissen bereit" gewesen. Entweder hätten sie zusätzliche Rabatte gewährt oder kostenlose Dreingaben wie etwa Fußmatten oder Verbandskasten.

Die Internetseiten der zwölf allgemein zugänglichen Neufahrzeugvermittlungen hat der ADAC Ende Mai 2013 untersucht. Die Test-Käufer interessierten sich jeweils für einen BMW 320d, Fiat MyPanda, Nissan Qashqai, Opel Corsa und VW Golf, deren Konfiguration vorab genau festgelegt war, und verglichen das Angebot mit dem von Vertragshändlern der fünf Marken in zehn deutschen Großstädten.

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ml/AFP

Martina Lippl

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E-Mail:martina.lippl@merkur.de

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