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Eine Filiale der Billig-Tankstellenkette HEM in Hamburg (Archivbild).

HEM bislang vor allem im Norden

Billig-Tankstellen sollen Deutschland erobern

Essen - Die Billig-Tankstellenkette HEM will bald mit Filialen in ganz Deutschland präsent sein. HEM ist bekannt für eine aggressive Preispolitik.

"Unser Ziel ist, flächendeckend in ganz Deutschland präsent zu sein. In den nächsten zehn Jahren wollen wir rund 100 bis 150 zusätzliche Tankstellen haben", sagte Tamoil-Deutschlandchef Carsten Pohl den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Dienstagausgabe). Derzeit gehören in Deutschland knapp 400 Tankstellen zum HEM-Mutterkonzern Tamoil, der sich vollständig im Besitz der staatlichen libyschen Investmentgruppe Oilinvest befindet. Der Marktanteil von HEM liege in Deutschland bei vier Prozent. Ziel seien fünf Prozent, sagte Pohl. Schon jetzt zähle HEM zu den zehn größten Tankstellenketten Deutschlands. Traditionell ist die Marke HEM, die ursprünglich für " Hamburg Eggert Mineralöle" stand, in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen stärker vertreten. Der Firmensitz befindet sich in Elmshorn (Schleswig-Holstein).

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

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HEM verfolgt eine aggressive Preispolitik. "Unsere Strategie ist es, Benzin immer billiger anzubieten als die großen Marken", sagte Pohl. "Das gelingt uns, weil wir besonders effizient arbeiten und keine große Verwaltung haben. In unserer Zentrale arbeiten nicht einmal 100 Beschäftigte." Bei über zwei Milliarden Euro Umsatz habe HEM in der aktuellen Jahresbilanz einen Gewinn im einstelligen Millionenbereich verbucht. HEM setzt auch auf den Wettbewerb, der durch die von der Bundesregierung initiierte neue Markttransparenzstelle entstehen könnte. "Der Benzinmarkt wird sich auf einen Schlag so stark verändern wie noch nie. Ich gehe davon aus, dass private Online-Vergleichsportale auf die Daten der Markttransparenzstelle zugreifen werden", sagte Pohl. Durch die Preisvergleiche in Echtzeit verschärfe sich der Wettbewerb massiv.

zr

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