Augsburger Blume, Graffiti, Sprayer, Urteil
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Die "Augsburger Blume", ein Werk des verurteilten Sprayers, erlangte bundesweite Bekanntheit.

24-Jähriger muss elf Monate hinter Gitter

Augsburger Blumen-Sprayer verurteilt - Keine Bewährung

Augsburg - Der wohl bekannteste Graffiti-Sprayer Augsburgs ist wegen einer erneuten Sachbeschädigung zu einer Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden.

Der 28-Jährige war bereits 2012 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er in Augsburg und Umgebung Hunderte illegale Bilder auf Wände gesprüht hatte. Das bekannteste Motiv des Mannes, die „Augsburgblume“, wurde damals überregional bekannt.

Im Jahr 2014 soll er dann mit einem Komplizen mehrfach „Disco“ und ähnliche Wörter großflächig auf Wände und einen Bahnwaggon geschrieben haben. Dafür sei er nun zu 15 Monaten Haft verurteilt worden, berichtete der Sprecher des Amtsgerichts, Michael Nißl, am Mittwoch über das am Vortag verkündete Urteil. Der Mann habe zum Tatzeitpunkt immer noch unter einschlägiger Bewährung gestanden. Ein mitangeklagter 24-Jähriger bekam eine Bewährungsstrafe von elf Monaten, die Verteidiger hatten Freisprüche verlangt.

Der 28-Jährige hatte in dem früheren Prozess um die „Augsburgblume“ beteuert, dass er keine illegale Graffitis mehr sprayen werde. Der Richter hatte den Angeklagten damals bereits gewarnt: Falls er wieder unerlaubt Wände besprühe, werde seine Zukunft „weder rosig noch blumig“ aussehen, sagte der Richter.

dpa

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