+
Franz Rosenbach ist im Alter von 85 Jahren gestorben.

Auschwitz-Überlebender Rosenbach ist tot

Nürnberg - Der Überlebende des NS-Konzentrationslagers Auschwitz und Mitbegründer des bayerischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Franz Rosenbach, ist tot.

Wie der Verband am Montag mitteilte, starb der langjährige stellvertretende Vorsitzende am Sonntag im Alter von 85 Jahren in Nürnberg. Während der Zeit des Nationalsozialismus war der im heutigen Tschechien geborene Rosenbach im Alter von 15 Jahren deportiert worden. Seine Familie starb in Auschwitz, er selbst wurde nach Buchenwald und Mittelbau-Dora verlegt, wo er im Stollenbergbau arbeiten musste.

Die Stadt Nürnberg und die Stiftung Bayerische Gedenkstätten würdigten vor allem Rosenbachs Engagement in Schulen und für Erwachsene bei Zeitzeugengesprächen, in denen er vor den Folgen von Rassismus gewarnt habe. Rosenbach war in diesem Jahr von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sprengstoff im Schleuserauto: Das fand die Polizei

Kiefersfelden - Nach der Festname von vier Männern, die Material für Rohrbomben im Auto dabei hatten, dauern die Ermittlungen an.
Sprengstoff im Schleuserauto: Das fand die Polizei

Streit um Abriss: Landshut sauer auf Goppel

Landshut – Die Stadt Landshut fordert, dass sich der Vorsitzendes Landesdenkmalrats, Thomas Goppel, beim Stadtrat und einem Bauinvestor öffentlich entschuldigt.
Streit um Abriss: Landshut sauer auf Goppel

Lebensretter: Mann zieht Bub (2) aus Kanal

Augsburg - Mit einem beherztem Griff hat ein 43-Jähriger eine Buben aus einem Augsburger Kanal gerettet.
Lebensretter: Mann zieht Bub (2) aus Kanal

Hat Polizei hier einen Terroranschlag vereitelt?

Kiefersfelden - In einem Fahrzeug finden Kontrolleure am Grenzübergang Materialien für einen Bombenbau und Waffen. Möglicherweise sollte damit ein Anschlag verübt werden.
Hat Polizei hier einen Terroranschlag vereitelt?

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion