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Die Polizei untersucht die zerstörten Auto-Wracks in Dorfen (Lk. Erding). Bei dem Unfall starb am Dienstag ein 67-jähriger Mann aus Dorfen.

Unfälle in der Region

Wintereinbruch in Bayern: Ein Todesopfer und viele Verletzte

München - Schnee und Eis auf den Straßen machen das Autofahren am Dienstag zu einer echten Gefahr. Der erneute Wintereinbruch forderte bereits ein Menschenleben und viele Verletzte.

Im Landkreis Schongau sind drei Autofahrer ineinander gekracht: Eine 25-jährige Frau aus Seehausen fuhr in Hohenpeißenberg die Schützenstraße bergab, rutschte und prallte gegen ein anderes Auto. Das wurde in den Wagen eines 39-jährigen Mannes geschleudert. Alle drei Fahrer kamen mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Ein Unfall im Landkreis Bad Tölz bei Rimselrain. Der VW rammte auf der glatten Strecke den Mercedes von der Straße.

In Landkreis Bad Tölz ist ein 18-Jähriger aus Königsdorf bei einem Unfall sehr schwer verletzt worden. Der Wagen des Königsdorfers geriet in einer Kurve aus der Spur und rammte einen entgegenkommenden LKW.

Ein Rekordschaden ist bei einem Unfall in Antdorf (Lk. Weilheim) entstanden. Eine Autofahrerin rutschte mit ihrem Wagen in ein geparktes Fahrzeug. Das parkende Auto wurde dabei in den Eingangsbereich geschoben. Das Ergebnis: 24.000 Euro Schaden.

Ein umgestürzter Baum sorgte im Landkreis Holzkirchen für Aufregung: Eine Audi-Fahrerin aus Warngau ist gegen einen 30 Zentimeter dicken Baum gefahren, der auf die Kreisstraße MB 19 gestürzt war.

Glück im Unglück hatten zwei Unfallgegner im Landkreis Starnberg: Auf der B2 in Obertraubing ist ein Auto in den Gegenverkehr geschlittert und krachte dabei in ein entgegenkommendes Fahrzeug. Zwei Menschen wurden dabei nur leicht verletzt.

18 Unfälle in zwei Stunden im Lk. Ebersberg

Im Landkreis Ebersberg gab es am Dienstag gleich 18 Unfälle in nur zwei Stunden Berufsverkehr. Trotz der Warnung der Wetterdienste schlitterte und krachte es auf den Straßen massenhaft. In Kirchseeon geriet eine Audi-Fahrerin in den Gegenverkehr und rammte ein entgegenkommendes Fahrzeug.

Landkreis Ebersberg: Schulbus im Graben - Audi gegen 40-Tonner

Die Bilder: Schulbus im Graben - Audi gegen 40-Tonner

Auch im Münchner Landkreis rutschten und schlitterten die Autos in Massen über die Straße. Eine hochschwangere 36-Jährige aus Sauerlach konnte ihren Range Rover auf der Tegernseer Landstraße bei Arget nicht mehr kontrollieren und krachte in die Leitplanke. Sie und das Baby sind aber wohlauf. 

Im Landkreis Fürstenfeldbruck hat ein besonders dreister Fahrer versucht, sich nach einem Crash unbemerkt davon zu stehlen. Dumm nur, dass sein Nummernschild an dem Verkehrsschild, dass er angefahren hatte, für die Polizei gut sichtbar, liegen geblieben ist.

Auch die Polizei Bad Wiessee rechnete nach einem Blick aus dem Fenster mit dem Schlimmsten. Doch: Wie durch ein Wunder blieben die Unfälle im Landkreis Tegernsee aus. Ein Autofahrer rutschte in Schopfloch in den Graben - das war alles.

Ein italienischer Stattelzug hat sich am Dienstag Morgen im Landkreis Dachau auf der A8 bei Odelzhausen quer gestellt und blieb im Erdwall stecken. Ein weiterer LKW, der Gebäck geladen hatte, schlitterte in die Unfallstelle hinein.

Ein besonders unvorsichtiger Autofahrer war im Landkreis Traunstein unterwegs: Laut Polizei ist der 21-Jährige am Dienstag mit Sommerreifen auf der stark verschneiten B 304 unterwegs gewesen. Sein grüner Seat überschlug sich bei Hörpolding, als er in der Kurve die Kontrolle über sein Auto verlor, sich überschlug und auf dem Dach liegen blieb.

Ein Toter bei Unfall in Dorfen

Bei der schweren Massenkarambolage bei Dorfen ist ein Fahrer ums Leben gekommen.

Der bislang schwerste Unfall hat sich im Landkreis Erding in Dorfen ereignet: Bei einer Karambolage auf der B15 am Dienstagmorgen hat eine Person ihr Leben verloren.

Im Landkreis Freising sind in einer Kurve auf der Staatsstraße 2054 bei Hohenkammer innerhalb von 75 Minuten gleich zwei Fahrzeuge verunglückt.

Auf der A99 bei München ist der Fahrer eines Schneeräumfahrzeugs am Montagabend zum Lebensretter geworden. Der 26-Jährige entdeckte bei heftigem Schneefall einen am Fahrbahnrand liegenden Mann. Nach Polizeiangaben war der Mann bereits eingeschneit und deutlich unterkühlt. Er wurde in eine Klinik gebracht, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr.

In unserem Wetter-Ticker halten wir sie über die winterlichen Entwicklungen auf dem Laufenden.

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