+
urn:newsml:dpa.com:20090101:151229-99-615492

Neuausgabe der Hetzschrift

"Mein Kampf"-Ausgabe als Quelle an Schulen?

München - In der Debatte über den Umgang mit Hitlers Hetzschrift "Mein Kampf" hält Kultusminister Ludwig Spaenle den Einsatz der wissenschaftlich kommentierten Ausgabe im Schulunterricht für möglich.

Die Neuauflage, die an diesem Freitag in München vorgestellt werden soll, könne vor allem Geschichts- und Sozialkundelehrern als Quelle in der Unterrichtsvorbereitung dienen, sagte Spaenle am Mittwoch. Wichtig sei, dass das Buch und seine Aussagen in das historische Umfeld eingebettet und einer historisch-kritischen Analyse unterzogen würden. „Unveränderte Nachdrucke dieser Hetzschrift haben an Bayerns Schulen keinen Platz“, betonte Spaenle.

Die Urheberrechte an „Mein Kampf“, die bislang beim Freistaat lagen, sind zum Jahresende 2015 ausgelaufen. Die kommentierte Ausgabe wird vom Institut für Zeitgeschichte herausgebracht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schüsse in Asylbewerberheim: Polizei vernimmt Verdächtigen

Thyrnau - Nach den Schüssen in einem Asylbewerberheim in Niederbayern hat die Polizei einen Tatverdächtigen vernommen.
Schüsse in Asylbewerberheim: Polizei vernimmt Verdächtigen

Fauxpas: Söder verwechselt Weihnachtsmann mit Nikolaus

München - Den Weihnachtsmann mit dem Nikolaus zu verwechseln, kann jedem mal passieren. Als bayerischer Heimatminister sollte Markus Söder jedoch eigentlich wissen, wer …
Fauxpas: Söder verwechselt Weihnachtsmann mit Nikolaus

Laufen: Diebe zerstören Graburnen aus Bronzezeit 

Laufen - Unbekannte Diebe haben im oberbayerischen Laufen (Landkreis Berchtesgadener Land) Graburnen aus der Bronzezeit zerstört und wertvolle Beigaben gestohlen.
Laufen: Diebe zerstören Graburnen aus Bronzezeit 

48 vernachlässigte Katzen aus Nürnberger Wohnung befreit

Nürnberg - Einen tragischen Fund machten Tierschützer in einer Nürnberger Wohnung: 48 vernachlässigte Katzen wurden dort gehalten. Die Besitzerin leidet wohl unter einem …
48 vernachlässigte Katzen aus Nürnberger Wohnung befreit

Kommentare