Umfrage deckt auf

Was die Bayern am meisten fürchten

München - Was fürchten die Bayern am meisten? Das hat eine aktuelle Umfrage der R + V Versicherung ans Tageslicht gebracht. Eines sei verraten: das Aus der eigenen Partnerschaft ist es nicht.

Die Menschen in Bayern fürchten vor allem hohe Lebenshaltungskosten, Naturkatastrophen und Pflegebedürftigkeit im Alter. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der R+V Versicherung zu Ängsten der Deutschen hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Insgesamt sind die Bayern etwas optimistischer als im vergangenen Jahr. 39 Prozent der Befragten blicken sorgenvoll in die Zukunft. Bayern liegt damit im bundesweiten Angst-Index auf dem achten Rang. 2013 hatten noch 43 Prozent Zukunftsängste.

Drei von fünf Bayern sorgen sich der Umfrage zufolge wegen steigender Lebenshaltungskosten, jeder Zweite hat vor Naturkatastrophen Angst und davor, im Alter ein Pflegefall zu werden. Mehr als ein Drittel der Menschen fürchten Terrorismus und einen Krieg mit deutscher Beteiligung. Bei diesen Themen liegen die Bayern im Bundesdurchschnitt. Jedoch haben nirgendwo in Deutschland die Menschen so wenig Angst vor einem Zerbrechen der eigenen Partnerschaft wie im Freistaat (11 Prozent).

Für die seit mehr als 20 Jahren durchgeführte repräsentative Erhebung wurden im Juni und Juli mehr als 2400 Menschen ab 14 Jahren befragt. Die Antworten zu einzelnen Ängsten nach Bundesländern unterteilt haben wegen der regional geringeren Zahl der Befragten allerdings nur einen begrenzten Aussagewert.

dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild/dpa

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