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Kostümierte Teilnehmer des 44. Donauschwimmens trauten sich bei Neuburg ins kalten Wasser der Donau.

Über 2000 Donauschwimmer

Faschingsumzug im eisigen Wasser

Neuburg/Donau - Bei eiskalten Temperaturen haben sich über 2000 abgehärtete Männer und Frauen in die Donau gewagt. Beim "Faschingsumzug" legten die Teilnehmer rund vier Kilometer zurück.

Ein eiskaltes Vergnügen haben sich im oberbayerischen Neuburg an der Donau mehr als 2000 abgehärtete Männer und Frauen gegönnt. Sie stürzten sich am Samstag in die 2,5 Grad kalte Donau - bei einer Außentemperatur von minus 1 Grad. Rund vier Kilometer legten die genau 2182 Teilnehmer in Neoprenanzügen zurück, um sich vor der Kälte zu schützen. Viele davon waren kostümiert und zogen selbstgebaute Flöße über den Fluss. 48 besonders hartgesottene Schwimmer begaben sich nur in Badekleidung ins Wasser, um eine Kurzstrecke von etwa 400 Metern zu absolvieren.

Beim größten Winterschwimmen Europas, das jedes Jahr von der Neuburger Wasserwacht ausgerichtet wird, nahmen heuer rund 250 Gruppen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland wie beispielsweise aus den Partnerstädten Sète (Frankreich) oder Jeseník (Tschechien) teil, viele davon kommen schon seit Jahren nach Neuburg. Für ihre Sicherheit waren rund 350 Helfer im Einsatz, die die Schwimmer auch mit Rettungsboten auf der Donau begleiteten.

Entstanden ist das Donauschwimmen als Übung für Rettungstaucher im Jahr 1970. Damals zeigten acht Taucher der Neuburger Wasserwacht, dass sie auch bei eisigen Temperaturen Rettungseinsätze im Wasser durchführen können. Mit den Jahren nahmen immer mehr Menschen am Donauschwimmen teil, jedes Jahr kommen tausende Besucher nach Neuburg und schauen den Schwimmern zu. Nach dem Faschingsspektakel werden Preise verliehen. Eine Jury bewertete jedes Jahr aufs Neue die originellsten Kostüme und schwimmenden „Faschingswagen.

dpa

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