Landshut

Dieb verkauft Bier- und Hendlmarken im Internet

Landshut - Mangelnde Medienkompetenz ist einem Mann nach seinem Einbruch bei der Landshuter Frühjahrsdult  zum Verhängnis geworden. Im Internet wollte der Dieb seine Beute verhökern und ging dabei der Polizei ins Netz. 

Wie die Landshuter Polizei am Freitag mitteilte, hatte der 19-Jährige pünktlich zu Beginn der Herbstdult versucht, im Internet sein Diebesgut aus dem Tresor eines Bierzelts zu verkaufen - und zwar Bier- und Hendlmarken im Wert von 12 000 Euro.

Sein Pech: Neben möglichen Kunden stieß auch die zuständige Staatsanwältin auf das Angebot in einem sozialen Netzwerk und konnte die Adresse des Einbrechers anhand seines Profils rasch ermitteln.

Dabei war der junge Mann eigentlich schon längst entkommen gewesen, denn bereits kurz nach der Tat im Mai hatten die Ermittler seinen 40-Jährigen Komplizen verhaftet. Nach einem zweiten Einbrecher habe man nicht gesucht, teilte die Polizei mit.

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fahrplanwechsel: Höhere Preise, mehr S-Bahnen

München - Am Sonntag ist Fahrplanwechsel. Das werden die meisten Fahrgäste an den höheren Ticketpreisen bemerken. Doch es gibt auch positive Neuerungen. Ein Überblick.
Fahrplanwechsel: Höhere Preise, mehr S-Bahnen

Die Geschichte der Kommerzienräte: Als die Bayern titelsüchtig waren

München - Grüß Gott, Herr Kommerzienrat! Küss die Hand, Frau Justizrat! Wer nun meint, er sei in Österreich, der irrt: Auch in Bayern gab es eine Zeit, in der der Titel …
Die Geschichte der Kommerzienräte: Als die Bayern titelsüchtig waren

Radiosender sieht Rosenheim als "härteste Hood Bayerns"

Rosenheim - Eigentlich könnte Rosenheim ein ganz beschauliches Städtchen sein - ist es aber nicht! Das macht uns nun Puls klar. 
Radiosender sieht Rosenheim als "härteste Hood Bayerns"

Flüchtlinge und Autodiebe: Das erlebt die Grenzpolizei täglich

Passau - Vor einem Jahr kamen in Passau bis zu 8000 Flüchtlinge über die Grenze. Pro Tag. Heute sind es um die 20. Was für die Bundespolizei bedeutet.
Flüchtlinge und Autodiebe: Das erlebt die Grenzpolizei täglich

Kommentare