Familiendrama in Unterfranken

Ehemann findet Kind (1) tot und Mutter schwer verletzt auf

Schneeberg - Bei einem Familiendrama im unterfränkischen Schneeberg ist ein Kleinkind getötet worden. Die schwer verletzte Mutter komme für den Tod des Kindes infrage, so die Polizei.

Es war ein grausiger Fund, den der Ehemann am Donnerstagnachmittag in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus machte: Er fand seine Ehefrau schwerverletzt und das einjährige Kind tot vor.  

Staatsanwaltschaft und Polizei wollten sich am Freitag nicht zu den Umständen des Verbrechens äußern, schlossen aber eine Beteiligung des Vaters oder anderer an der Tat vom Donnerstag aus. Demnach könnte die 37-jährige Mutter für den Tod des Kindes infrage kommen.

Die Ehefrau, die in einer Klinik versorgt wird, ist laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken wohl mittlerweile außer Lebensgefahr. Eine Vernehmung der Frau war aber bislang nicht möglich.

Die Leiche des Kindes sollte am Freitag obduziert werden. Erst danach wollen sich die Ermittlungsbehörden zu den Todesumständen äußern.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schüsse in Nürnberger Wohnung - Spezialkräfte rückten an

Nürnberg - Alarm in Nürnberg: Am Freitagnachmittag rief ein Mann die Polizei, nachdem er in der Wohnung seines Nachbarn Schüsse gehört hatte.
Schüsse in Nürnberger Wohnung - Spezialkräfte rückten an

Fahrplanwechsel: Höhere Preise, mehr S-Bahnen

München - Am Sonntag ist Fahrplanwechsel. Das werden die meisten Fahrgäste an den höheren Ticketpreisen bemerken. Doch es gibt auch positive Neuerungen. Ein Überblick.
Fahrplanwechsel: Höhere Preise, mehr S-Bahnen

Ehepaar tot: Obduktion bestätigt Suizid-Verdacht

Rottach-Egern - Zwei Menschen sind bei einem Familiendrama in Rottach-Egern am Tegernsee ums Leben gekommen. Die Obduktion der Leichen hat jetzt den Anfangsverdacht …
Ehepaar tot: Obduktion bestätigt Suizid-Verdacht

Seriendieb schlägt 70 Mal auf Baustellen zu - 140.000 Euro Schaden

München - Ein Baustoff-Lieferant (41) hat seinen Beruf genutzt, um Diverses von Baustellen zu klauen - 70 Mal schlug er zu. Dann kam ihm die Polizei auf die Schliche.
Seriendieb schlägt 70 Mal auf Baustellen zu - 140.000 Euro Schaden

Kommentare