Der Flughafen Nürnberg wurde nach Albrecht Dürer benannt.
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Der Flughafen Nürnberg wurde von Finanzminister Markus Söder und Geschäftsführer Michael Hupe nach Albrecht Dürer benannt.

Neuer Name

Flughafen Nürnberg heißt „Albrecht Dürer Airport“

Nürnberg - Neuer Name, neues Logo: Der Flughafen Nürnberg will sein Image verbessern. Durch die Benennung nach dem Maler Dürer erhoffen sich die Betreiber mehr Touristen.

Der Flughafen Nürnberg will nach Jahren der Krise nun als „Albrecht Dürer Airport“ durchstarten. Die Berufung auf den berühmtesten Sohn der Stadt solle dazu beitragen, den Flughafen auch international bekannter zu machen, sagte Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) am Freitag bei der Vorstellung des neuen Flughafen-Namens und -Logos. „Albrecht Dürer kennt man von New York bis Moskau“, unterstrich der CSU-Politiker.

Mit dem Teilrückzug von Air Berlin und dem damit verbundenen Wegfall der Drehkreuzfunktion des Flughafens setzt der neue Airport-Chef Michael Hupe darauf, mehr Touristen in die Heimatstadt des bedeutenden Malers und Grafikers Albrecht Dürer (1471-1528) zu locken.

Neues Logo auf den Terminaldächern

Bis Ende 2015 soll der neue Name samt neuen Logos auf den Terminaldächern prangen und auch an Gangways und Hinweisschildern geändert sein, kündigte Flughafen-Chef Hupe an. Das neue Logo besteht aus einer stilisierten Weltkugel mit einem geschwungenen N für Nürnberg. Hupe räumte zwar ein, dass der Maler Dürer lange vor der Erfindung des Flugzeugs lebte. Als ein Künstler, der viel gereist sei, wäre er aber heutzutage Vielflieger und bester Kunde des Flughafens gewesen.

Unterdessen scheint der Flughafen nach jahrelangen Passagierverlusten im Zuge des Air-Berlin-Rückzugs die Talsohle erreicht zu haben. Bis Ende Oktober verzeichnete der Flughafen 2,8 Millionen Passagiere, berichtete ein Sprecher. Bis zum Jahresende würden in Nürnberg 3,3 Millionen Fluggäste erwartet. Damit werde der Airport-Betreiber aller Voraussicht nach nur knapp unter dem Passagieraufkommen von 2013 liegen. Noch 2008 waren es aber mehr als vier Millionen Fluggäste gewesen.

dpa

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