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Was aussieht wie ein Brikett, ist unter einer dünnen Kohleschicht gepresstes Kokain, aufgenommen am 10.08.2015 in Hamburg. Drogenfahndern aus Hamburg und Bayern ist ein Schlag gegen Kokainschmuggler gelungen.

"Stoff" im Wert von 5,2 Millionen Euro

Kokain in Grillkohle - Trio verhaftet

Hamburg/Augsburg - Drogenfahndern aus Hamburg und Bayern ist ein Schlag gegen Kokainschmuggler gelungen. Den "Stoff" hatte die Bande in Grillkohle aus Paraguay versteckt.

80 Kilogramm des Rauschgifts im Wert von 5,2 Millionen Euro entdeckte der Hamburger Zoll nach eigenen Angaben bereits am 10. August im Hamburger Hafen. Die Spur der Drogen führte dann nach Augsburg.

Bei Kontrollen durchleuchteten Zöllner in Hamburg die Ware eines Containers mit Grillkohle aus Paraguay und stellten Auffälligkeiten fest. Das gepresste Kokain sei zu je 100 Gramm mit einer schwarzen Kohleschicht überzogen und unter die echte Holzkohle gemischt worden, teilte der Hamburger Zoll am Donnerstag mit.

Zusammen mit der Kriminalpolizei und dem Zoll in Augsburg und München verfolgten die Hamburger Ermittler den Weg des Kokains zum Empfänger des Containers und zu drei mutmaßlichen Schmugglern. Dabei handelte es sich um den Inhaber einer Firma und zwei Hintermänner. Die drei Männer sitzen in Untersuchungshaft.

dpa

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