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Die bayerischen Schulkinder genießen ein meteorologisches Privileg: Wenn sie Sommerferien haben, ist das Wetter besser.

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Bayern will seine Sommerferien behalten

Hannover - Seit Jahrzehnten haben Bayerns Schulkinder im August Sommerferien. Das ist ein Privileg, denn im Juli regnet es häufiger als im August. In Norddeutschland stößt dies auf Unverständnis.

Niedersachsen fordert ein Ende des bayerischen Sommerferienprivilegs im August - doch das Kultusministerium sagt nein. Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) verlangte in Hannover von Bayern und Baden-Württemberg, sich am Rotationsprinzip bei der Sommerferienregelung zu beteiligen. Es sei kaum nachvollziehbar, warum Bayern und Baden-Württemberg seit Jahren ausscherten, sagte die Ministerin.

Pädagogisch sei der feste Ferienbeginn im August vorteilhaft, weil das den Lehrern die Einteilung des Unterrichtsstoffs erleichtere. Und zweitens gebe es in Bayern als einem christlich geprägten Land zweiwöchige Pfingstferien. „Wenn wir Ende Mai Pfingstferien haben, macht es keinen Sinn, dann Mitte Juni in die Sommerferien zu starten“, sagte der Sprecher.

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Die niedersächsische Kultusministerin will ihren Vorschlag trotzdem zur Diskussion stellen. Gegenwärtig werde zwischen den Ländern die Sommerferienregelung für 2018 bis 2024 abgestimmt und voraussichtlich Anfang 2014 von der Kultusministerkonferenz festgelegt, erläuterte Heiligenstadt. Dabei werde Niedersachsen sich dafür stark machen, dass künftig alle Länder am rollierenden Feriensystem teilnehmen.

dpa

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