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Wie ist die Lage? Ein italienischer Höhlenretter (l) unterhält sich mit dem Einsatzleiter der Bergwacht am Eingang der Riesending-Schachthöhle am Untersberg.

+++ Rettungsaktion stockt +++ Video +++

Höhlen-Drama Tag 4: Wann kommen die Ärzte unten an?

Marktschellenberg - Bei seinem Sturz hat Höhlenforscher Johann W. ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Bislang gestaltet sich die Rettungsaktion äußerst schwierig. Zwei Ärzte sind auf dem Weg zum Schwerverletzen.

Update 11Neuigkeiten vom Höhlen-Drama in der Riesending-Schachthöhle: Neurochirurg Michael Petermeyer, der extra für den Einsatz nach Berchtesgaden gereist ist, will offenbar selbst in die Höhle steigen und nach Informationen der "Augsburger Allgemeinen" im äußersten Notfall den verletzten Höhlenforscher Johann W. auch selbst operieren.

Außerdem erklärte der Frankfurter, dass W. - ähnlich wie Michael Schuhmacher  - ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte. „Es ist so, dass so ein Patient seit mehr als drei Tagen auf der Intensivstation liegen würde", sagte Petermeyer. „Wir haben recht wenig Vorerfahrung mit einem unbehandelten Schädel-Hirn-Trauma.“ Trotzdem gibt es auch gute Nachrichten am Untersberg: Der 52 Jahre alte Höhlenforscher hat höchstwahrscheinlich das Schlimmste überstanden. „Die Schwelle der maximalen Gefährdung ist überschritten, aber er ist noch nicht über den Berg“, sagte Petermeyer. „Was jetzt mehr oder minder schicksalhaft und nicht vorhersehbar ist, sind Blutungen.“

Petermeyer berät die Retter und ist in Kontakt mit seinen beiden Kollegen unter der Erde, einem Arzt aus Österreich und einem aus Italien. Sobald beide oder einer von ihnen den Patienten erreicht habe, könne die gezielte Therapie beginnen - und möglicherweise auch schnell mit der tatsächlichen Rettung begonnen werden. Man müsse aber abwägen zwischen einer zusätzlichen Gefährdung des Patienten und einem weiteren Abwarten in der Tiefe bei etwa vier Grad, wo es zudem keine intensivmedizinische Betreuung gebe.

HintergrundJohann W. weiß genau, was nun auf ihn zukommt. „Er weiß wie es ist, selbst auf der Trage zu liegen - alles, was passieren könnte, haben wir oft geübt“, sagte Matthias Leyk, Einsatzleiter der Höhlenrettung Baden-Württemberg. W. habe eine Unzahl solcher Übungen absolviert und sei sehr kompetent. Der 52-Jährige, seit mehr als 20 Jahren sehr aktives Mitglied der Höhlenrettung Baden-Württemberg, habe regelmäßig Einsätze, Seminare und Rettungsübungen absolviert.

Beruflich hat der Forscher übrigens nichts mit Höhlen zu tun: Der 52-jährige Kornwestheimer arbeitet am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) als Techniker.

Stichwort: Schädel-Hirn-Trauma: Als Schädel-Hirn-Trauma bezeichnen Ärzte Schädelverletzungen, bei denen auch das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen wurde. Mediziner unterscheiden drei Schweregrade: „leicht“, „mittelschwer“ und „schwer“. Folgen sind Koma, Bewusstseinstrübung, Krampfanfälle oder Erbrechen.

Da schon geringe Verletzungen eine Hirnblutung oder -schwellung verursachen können und Symptome teils erst nach Tagen auftreten, untersuchen die Ärzte ihre Patienten genau. Kurz nach einem Schädel-Hirn-Trauma können aber auch geübte Mediziner die Folgen nur mit großer Ungenauigkeit abschätzen. Bei bewusstlosen Patienten müssen Blutungen im Schädel unterstellt werden, was die Sauerstoffversorgung des empfindlichen Hirns gefährdet - in solchen Fällen droht das Risiko bleibender Schäden.

Update 10:

Weitere Gruppen der international zusammengezogenen Höhlenretter sind in dem Gangsystem unterwegs, um zusätzliche Sicherungen anzubringen. Die Rede war bei einem Pressegespräch von 20 Menschen, die insgesamt rund vier Kilometer Seilstrecke verlegten. 

 „Wir haben jetzt Teams drin, die die Strecke technisch ausrüsten“, sagte Schneider. Unter anderem sind zwei italienische Teams dabei, an schwierigen Stellen Metallstifte in die glitschigen Felswände zu bohren und die Stellen mit zusätzlichen Seilen zu sichern. Teils hätten Seile auch ausgetauscht werden müssen, weil sie verschlissen waren.

Die Rettungsaktion verlangt allen Helfern das Äußerste ab. Diejenigen, die aus der Höhle kommen, werden laut Schneider auch psychologisch betreut. „Sie sind unglaublich erschöpft und mental stark belastet.“ Allein die Dunkelheit und Tiefe sei eine Extrembelastung, der nur die Besten standhalten.

Problematisch könnte zudem die Witterung werden. Für den Mittwoch sind Gewitter vorhergesagt, und es gibt in der Höhle bekannte Abschnitte, die bei Regen von Wasser betroffen werden und so die Rettungsarbeiten erschweren.

Update 9:

Nach dem Unglück in der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden kämpfen sich nun zwei Mediziner zu dem verletzten Höhlenforscher Johann W. in 1000 Metern Tiefe vor. „Es sind jetzt zwei Ärzte unterwegs zu dem Verletzten“, sagte ein Bergwachtsprecher am Mittwochmittag. „Wir gehen davon aus, dass sie irgendwann so etwa in acht Stunden unten sind.“ Nach einem österreichischen Arzt, war später eine italienische Gruppe mit einem weiteren Arzt in die Höhle eingestiegen und schloss bei Biwak 3 auf. Nun seien beide Teams mit den Ärzten gemeinsam unterwegs, um W. zu zu untersuchen. Dessen Zustand sei weiter stabil, sagte der stellvertretende Chef der Bergwacht Bayern, Stefan Schneider. Der Stuttgarter soll ansprechbar sein und mit Hilfe stehen können.

Update 8:

Für den Aufstieg ist es allerdings auch nötig, dass Forscher W. mithelfen kann. Eine Engstelle ist beispielsweise nur passierbar wenn man den Kopf schräg legt und den Bauch einzieht. Unter anderem mit Hilfe von Flaschenzügen könnte er über senkrechte Stellen gebracht werden. Ob das sitzend oder in einem Bergesack möglich sein wird, ist offen. Ebenso unklar ist, wie er geborgen werden soll, falls er nicht aus eigener Kraft etwas tun kann.

Die Rettungsaktion in der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden ist am Mittwoch ins Stocken geraten. Ein Team mit einem Arzt konnte noch nicht zu dem schwer verletzten Höhlenforscher in 1000 Metern Tiefe vordringen. Der Mediziner und seine drei Begleiter seien in Biwak 3 etwa auf halber Höhe, sagte der stellvertretende Chef der Bergwacht Bayern, Stefan Schneider, am Mittwochvormittag. Die Gruppe müsse ausruhen und komme derzeit nicht weiter.

Die Höhle sei extrem schwierig. „Für mich ist das die absolute Ausnahme, wenn da einer runterkommt“, sagte Schneider. Erst nach der Untersuchung sei möglicherweise klarer, wann und wie der Aufstieg mit dem Verletzten in Angriff genommen werden könne. Zunächst hatten die Helfer gehofft, dass ein Mediziner den Verletzten, der derzeit von einem Schweizer Team betreut wird, am Mittwochmorgen erreichen könnte.

Update 7

Der verunglückte Höhlenforscher, der schwer verletzt in rund 1000 Meter Tiefe liegt, kann voraussichtlich bald untersucht werden. Wie der stellvertretende Chef der Bergwacht Bayern, Stefan Schneider, mitteilte, soll im Lauf des Mittwochvormittag ein Arzt bei dem Verletzten eintreffen. Der Mediziner war am Dienstag gemeinsam mit drei Schweizer Höhlenrettern in die Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden aufgebrochen.

Schneider sagte, die ärztliche Untersuchung des Forschers sei ein „Meilenstein“ im Verlauf der Rettung. Nach der Untersuchung sei möglicherweise klarer, wann und wie der Aufstieg mit dem Verletzten in Angriff genommen werden könne. Momentan scheint der Zustand des Mannes unverändert stabil zu sein.

Unterdessen sind zwei Helferteams aus Italien in die Höhle eingestiegen, um die Schächte für den Aufstieg der Retter vorbereiten. Dabei werden Ausbaumaßnahmen ergriffen und beispielsweise weitere Seile angebracht. Ein drittes Team ist am Mittwochmorgen mit einem weiteren Arzt in die Höhle aufgebrochen.

Update 6: Nur wenige spezialisierte Ärzte aus ganz Europa stehen für den Einsatz bei dem verletzten Höhlenforscher in der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden bereit. „Wir haben aus ganz Europa drei Ärzte gemeldet bekommen haben, die bereit und in der Lage sind, in die Höhle zu gehen“, sagte der stellvertretender Vorsitzende der Bergwacht Bayern, Stefan Schneider, am Dienstag in Berchtesgaden. Die Mediziner stammen aus Mailand, Frankfurt am Main und Österreich. Der Österreicher startete am Dienstagmittag in die Tiefe. Der Arzt aus Frankfurt traf am Dienstag in Berchtesgaden ein. „Er wird mit dem österreichischen Kollegen weitere Behandlungsmaßnahmen besprechen, wenn sein Kollege unten bei dem Verletzten eintrifft“, sagte Bergwachtsprecher Klemens Reindl. Der Mailänder Mediziner sei unterwegs nach Berchtesgaden.

Update 5: Für die kommenden Tage ist Regen angekündigt. „Wir können auf Regen entsprechend reagieren, so dass die Retter nicht gefährdet werden“, sagte der Höhlenretter Nils Bräunig am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Berchtesgaden. Es gebe Rückzugsorte in der Höhle, falls Teilstrecken nicht mehr passierbar sein sollten. „Selbst bei starkem Regen wird es aber nicht so sein, dass einzelne Höhlenteile komplett überschwemmt werden.“

Update 4: Steinschlag und Wassereinbruch sind die größten Gefahren, die Forschern in Höhlen wie der bayerischen Riesending-Schachthöhle drohen. „Das ist dann, wie wenn man einen Wasserhahn aufmacht: Das Wasser kommt innerhalb von Minuten ganz plötzlich runter und kann schlimmstenfalls so kalt sein, dass man am Kälteschock stirbt“,sagte der Heidenheimer Höhlenexperte Andreas Kücha der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag. Sein Kollege, der am Pfingstwochenende in der Höhle verunglückte, sei aber in einer sogenannten Horizontalebene der Höhle und erstmal sicher. „Das wichtigste ist jetzt die persönliche Betreuung. Er sollte sich schöne Gedanken machen und auf seine Rettung vertrauen.“

Update 3: Der Einsatz in der Schachthöhle am Untersberg in den Berchtesgadener Alpen schreitet voran. Ein sechsköpfiges Rettungsteam aus der Schweiz, Österreich und Deutschland ist derzeit am Unfallort bei dem Patienten, der sich rund 1.000 Meter unter dem Berg befindet. Der Mann ist nach Angaben der Bergwacht Bayern bei Bewusstsein und kann mithilfe der Retter auch gehen.

Hintergrund: Die Riesending Schachthöhle ist hochgradig komplex und technisch extrem anspruchsvoll. Bereits im Einstiegsbereich stürzt das Gelände über frei hängende und steinschlaggefährdete Abseilpassagen rund 350 Meter senkrecht in die Tiefe. Die Stollen setzen sich dann kilometerweit durch Schächte, unterirdische Bäche, Engstellen und Siphons fort. Auf dem gesamten Verlauf der Höhle haben die Retter mittlerweile mehrere Biwaks mit Trinkwasser, Verpflegung und Schlafsäcken eingerichtet.

Update 2: Erneut ist ein Arzt zu dem schwer verletzten Höhlenforscher aufgebrochen. Der Mediziner ist höhlenerfahren. Das Team aus insgesamt fünf Rettern sei am Einstieg, sagte am Dienstagmittag der Sprecher der Bergwacht, Roland Ampenberger. Etwa zwölf Stunden dauere der Weg über viele Kilometer in dem verzweigten Höhlensystem bis zu der Stelle, wo der verletzte 52-Jährige liegt. „Im Vordergrund steht die medizinische Versorgung und Stabilisierung des Patienten.“ Denn ohne dessen Mithilfe dürfte es extrem schwierig sein, ihn an die Oberfläche zu bringen. Inzwischen steht auch eine Telefonverbindung zum Unglücksort. Ein Arzt, der am Montag versucht hatte, den Verletzten zu erreichen, musste aufgeben. Die Höhle stellt allerhöchste Anforderungen an die Kondition und die psychische Belastbarkeit.

Update 1:

Der in der bayerischen Riesending-Schachthöhle verunglückte Höhlenforscher ist nach Angaben des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) technischer Mitarbeiter der Universität. „Sein Arbeitsgebiet am KIT liegt im Bereich Physik. Das Institut, an dem er tätig ist, beschäftigt sich nicht mit Höhlenforschung“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme der Karlsruher Hochschule vom Dienstag.

Um welchen Mitarbeiter es sich genau handelt, wollte das KIT aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre ausdrücklich nicht sagen. „Wir bangen mit den Angehörigen unseres Kollegen und hoffen, dass die laufenden Rettungsarbeiten bald erfolgreich abgeschlossen werden können. Wir wünschen ihm eine baldige und vollständige Genesung“, erklärte die Uni.

Rettung kann bis Ende der Woche dauern

Der in rund 1000 Metern Tiefe gefangene Höhlenforscher in den Berchtesgadener Alpen kann möglicherweise bis Ende der Woche gerettet werden. Spezialisten der Bergwacht Bayern gingen am Dienstag von ungefähr drei bis fünf Tagen für die Aktion aus. Der Zustand des 52-jährigen Stuttgarters, der seit Sonntag verletzt in der Riesending-Schachthöhle bei Marktschellenberg liegt, scheint besser zu sein als zunächst vermutet: Er sei dauerhaft ansprechbar und in der Lage, kurze Zeit zu stehen, sagte ein Sprecher der Bergwacht Chiemgau. Zuvor waren die Helfer davon ausgegangen, dass der Mann nur liegend an die Oberfläche gebracht werden kann.

Schweizer Spezialisten vor Ort

Fotos: Höhlen-Drama - Schweizer Spezialisten eingetroffen

Schweizer Spezialisten für Schachthöhlen sind nach Angaben der Bergwacht am Montagabend per Hubschrauber in Marktschellenberg angekommen und dann später am Abend in die Höhle eingefahren. Der Großeinsatz dauert weiter an, wobei die Einsatzkräfte aktuell die Infrastruktur weiter ausbauen. Unter anderem versuchen sie, den Höhlenfunk (CaveLink) fertig zu installieren und zu betreiben und einen Hubschrauberlandeplatz in der Nähe des Höhleneingangs einzurichten, damit Personal und Material nicht mehr aufwendig per Winde abgesetzt werden müssen.

Der Forscher, der zu den Entdeckern der Höhle gehört, soll in den nächsten Tagen etappenweise zu den fünf Biwakstationen gebracht werden, die Helfer bereits am Montag auf dem Weg nach oben eingerichtet hatten. Die Bergung aus dem dunklen und teilweise sehr engen Schacht dürfte dennoch extrem schwierig werden - der Einsatz bringt auch die Helfer an ihre Belastungsgrenzen.

Bilder von der Rettungsaktion am Untersberg

Bilder von der Rettungsaktion an der Riesending-Schachthöhle am Untersberg

Der Höhlenforscher war am frühen Sonntag mit zwei Begleitern in rund 1000 Metern Tiefe in der tiefsten und längsten Höhle Deutschlands unterwegs, als es gegen 01.30 Uhr plötzlich zu einem Steinschlag kam. Dabei wurde er laut Bergwacht an Kopf und Oberkörper schwer verletzt, er konnte die Höhle nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Einer der Begleiter kletterte daraufhin zwölf Stunden nach oben und schlug Alarm, der andere blieb zunächst bei dem Verletzten. Am Montag erreichten ein erster Trupp aus zwei Helfern und einem Sanitäter den Verunglückten. Inzwischen wechselte die Mannschaft in der Tiefe; nun betreut ein Expertenteam aus der Schweiz den Verletzten.

Die Riesending-Schachthöhle besteht aus einem gigantischen Gangsystem mit einer Länge von 19,2 Kilometern und ist 1148 Meter tief. Der Eingangsschacht war im Rahmen einer Plateau-Vermessung im Jahr 1995 entdeckt worden, blieb jedoch im Schatten anderer Projekte bis 2002 nahezu unbeachtet.

mm/dpa

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