+
Helfer des BRK am Unfallort.

Drama in Watzmann-Ostwand

Steinschlag erfasst zwei Bergsteiger

Schönau am Königssee - Zwei Bergsteiger sind am Samstag in der Watzmann-Ostwand von einem Steinschlag erfasst und verletzt worden.

Bei Unglücken in den Alpen sind mehrere Bergsteiger getötet und verletzt worden.

In den bayrischen Alpen stürzte ein 73-jähriger Wanderer in den Tod. Wie die Polizei in Kempten mitteilte, wurde die Leiche des Mannes schon am Freitagnachmittag gefunden. Er hatte sich am Donnerstag auf den Weg nach Halblech gemacht, um über die Kenzenhütte in Richtung Hochplatte zu wandern. Seitdem fehlte von dem 73-Jährigen jede Spur. Vermutlich habe er auf einem schlammigen Weg den Halt verloren und sei dann in die Tiefe gestürzt, hieß es.

An der Watzmann-Ostwand im Berchtesgadener Land wurden am Samstag zwei Bergsteiger von einem Steinschlag in die Tiefe gerissen und schwer verletzt. Die 47 und 50 Jahre alten Männer aus Franken wurden nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes beim Brotzeitmachen von herabstürzenden Felsmassen getroffen. Nur einer der beiden Männer sei bei Eintreffen der Rettungskräfte noch ansprechbar gewesen, hieß es weiter. Beide wurden mit dem Hubschrauber in Kliniken gebracht.

In Italien stürzten zwei Kletterer in der bis zu 2410 Meter hohen Grigna-Gebirgsgruppe östlich des Comer Sees ab, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag meldete. Ein 75-jähriger Italiener aus Monza kam ums Leben, sein Freund wurde verletzt.

In den italienischen Alpen wird seit fünf Tagen ein deutscher Wanderer vermisst. Der 66-Jährige war laut Ansa in der Gegend zwischen dem Martelltal in der Provinz Bozen (Südtirol) und Valfurva (Provinz Sondrio) unterwegs. 35 Retter und ein Hubschrauber waren bei der Suche in bis zu 2900 Meter Höhe im Einsatz. Die Suche ging am Sonntag weiter, sagte ein Sprecher der Carabinieri in Sondrio der dpa.

In Ahornbach im Nordosten Südtirols sei ein deutscher Wanderer abgestürzt und schwerverletzt ins Krankenhaus Bruneck eingeliefert worden, meldete das Südtiroler Portal „stol.it“. Die genaue Herkunft der beiden Deutschen war am Sonntagnachmittag nicht bekannt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Bakterienfund: Sieber darf wieder Wurst produzieren

Geretsried - In einem „Original bayerischen Wammerl“ der bayerischen Firma Sieber waren im Frühjahr Listerien nachgewiesen worden - das Unternehmen durfte daraufhin …
Nach Bakterienfund: Sieber darf wieder Wurst produzieren

Riesenwels attackiert Schwimmerin

Kirchroth - Ein Riesenwels hat eine Schwimmerin in Kirchroth im Landkreis Straubing-Bogen attackiert. Der große Fisch habe die Frau offenbar angegriffen und verletzt.
Riesenwels attackiert Schwimmerin

Fliegerbombe entschärft - Experten vermeiden Gefängnisevakuierung

Gablingen - Tagelang wurde geplant, das Augsburger Gefängnis mit 330 Häftlingen evakuieren zu müssen. Grund war eine neben den Gefängnismauern liegende Fliegerbombe. …
Fliegerbombe entschärft - Experten vermeiden Gefängnisevakuierung

Grausige Lederherstellung: Peta prangert bayerische Schuhfirma an

Neu-Delhi/Rosenheim - Die Tierschutzorganisation PETA berichtet von bestialischen Zuständen in indischen Schlachthöfen, die auch Tierhäute für Schuhe liefern. Eine …
Grausige Lederherstellung: Peta prangert bayerische Schuhfirma an

Kommentare