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In den kommenden Tag wird es ungemütlich. Sturm und Glatteis drohen.

Nach Schnee-Chaos in Bayern

Unwetterwarnung! Blitzeis und Sturm im Anmarsch

München - Jetzt wird es richtig ungemütlich! Nach den starken Schneefällen in der vergangenen Woche zieht ein Regenband über Bayern. Außerdem wird es stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Blitzeis.

Für zahlreiche Landkreise im nördlichen Bayern besteht akute Glatteisgefahr. Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes gilt unter anderem für die Kreise Bayreuth, Kulmbach, Hof, Nürnberger Land, Neumarkt in der Oberpfalz und Roth. Der Grund: Von Nordwesten her zieht Regen über Bayern. Da in den vergangenen Tagen die Temperaturen teils weit unter dem Gefrierpunkt lagen, ist der Boden sehr kalt. Bei Niederschlag kann sich so Glatteis bilden. Der Deutsche Wetterdienst teilt mit: "Es treten starke Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr auf. Vermeiden Sie Autofahrten! Bleiben Sie im Haus!" 

Auch für Stadt und Landkreis München sowie für die Kreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Ebersberg, Erding und Starnberg warnt der Wetterdienst vor Glätte.

Hier geht es zur Wettervorhersage für Ihre Region 

Generell gilt: Zum Auftakt des neuen Jahres geht es beim Wetter ziemlich turbulent zu. Im Süden drohen am Samstag schwere Sturmböen bis in tiefe Lagen sowie massives Tauwetter mit Regen. Stellenweise können die Pegel der Flüsse in Bayern und Baden-Württemberg kräftig ansteigen. Dem Schnee in Süddeutschland geht es bis in Lagen um 1000 m mächtig an den Kragen.

„Der Mini-Winter ist nun schon wieder vorbei. Mehr als zwei Drittel des Landes sind schon wieder schneefrei. In den tiefen Lagen liegt nur noch im Süden Schnee. Sonst sind die Niederungen so gut wie überall schneefrei. Am Freitag erreichen die Höchstwerte im Nordwesten sogar schon wieder bis zu 10 Grad", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Starker bis stürmischer Wind

"Man muss es ganz klar sagen: Der Mallorcawinter geht in Deutschland weiter. Die milde Luft kann sich immer wieder durchsetzen. Deutschlandweit war das erste Drittel des meteorologischen Winters, der Dezember, rund 2 Grad zu warm, im Süden waren es stellenweise sogar 4 Grad mehr als normal. Und auch der Januar startet nun viel zu warm“, so Jung weiter.

Ein Tief mit dem Namen Alexander zieht mit seinem Zentrum mitten über Deutschland hinweg. Das wird ungefähr über der Mitte der Bundesrepublik der Fall sein. Südlich davon, also in Bayern und Baden-Württemberg, ist mit viel Regen und starkem Tauwetter bis in Lagen über 1000 Meter zu rechnen. Dazu weht wie auch in der Mitte ein starker bis stürmischer Wind. In den Höhenlagen vom Schwarzwald sind sogar Orkanböen über 140 Stundenkilometer nicht ausgeschlossen.

Dominik Jung von wetter.net stellt ausdrücklich klar: "Achtung: Die Wettererscheinungen des kleinen Tiefs Alexander können am Samstag unwetterartig ausfallen!"

ole

Jochen Lehbrink

Jochen Lehbrink

E-Mail:jochen.lehbrink@merkur.de

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