Viele Unfälle bei glatten Straßen

Unfallserie auf A9: Neun Verletzte

München - Der Winter hat Bayern weiterhin voll im Griff. Die Folge: Zahlreiche Unfälle aufgrund von glatten Straßen. Im Landkreis Eichstätt waren gleich elf Fahrzeuge in eine Unfallserie verwickelt.

Elf Fahrzeuge waren am Samstagvormittag bei Denkendorf im oberbayerischen Landkreis Eichstätt in eine Serie von drei Unfällen auf der Autobahn 9 verwickelt. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurden neun Personen leicht verletzt.

Nach einem Auffahrunfall, bei dem die Lenker der beiden Fahrzeuge unverletzt blieben, mussten andere Fahrzeuge vor dem Unfallort kurz nach der Anschlussstelle Denkendorf abbremsen. Dabei kam es zu einem weiteren Auffahrunfall, in den vier Autos verwickelt waren. Dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt.

Nahezu zeitgleich touchierte ein 26-jähriger Autofahrer beim Spurwechsel ein anderes Fahrzeug, das dadurch gegen die Mittelleitplanke prallte. Der Fahrer eines nachfolgenden Autos konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte in den Unfallwagen. Der 26-Jährige prallte wenig später erneut gegen ein Fahrzeug, das diesmal auf der mittleren Fahrspur stand. Letzteres Auto wurde ebenfalls gegen die Mittelleitplanke geschleudert. Sieben Personen wurden leicht verletzt.

Da die Unfallfahrzeuge alle Fahrstreifen der Autobahn blockierten, musste diese vorübergehend komplett gesperrt werden. Es kam zu erheblichen, zeitweise bis zu 20 Kilometer langen, Verkehrsstaus. In diesem Rückstau kam es zu zwei weiteren Verkehrsunfällen.

Bei winterlichen Straßenverhältnissen ist es in der Nacht zu Samstag vor allem in der Oberpfalz zu zahlreichen Unfällen gekommen. Verletzt wurde laut Polizeiangaben niemand, allerdings entstand ein Sachschaden von mehr als 40 000 Euro.

So verlor auf der Autobahn 9 ein 57-Jähriger die Kontrolle über sein Fahrzeug, landete im Straßengraben und prallte dort gegen eine große Verkehrstafel. Ins Schleudern geriet auch eine 54 Jahre alte Fahrerin auf der A72. Sie prallte gegen die Mittelleitplanke. Auch im nördlichen

Teil Schwabens sorgten niedrige Temperaturen in der Nacht für Glatteis und mehrere Unfälle. Ruhig verlief die Nacht hingegen für die Einsatzkräfte in Oberfranken. Dort hatte die Polizei bis zum späten Freitagabend mehr als 130 Unfälle gezählt, vier Menschen wurden schwer verletzt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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