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Keira Knightley und Benedict Cumberbatch wollen, dass Großbritannien in der EU bleibt.

Das sagen die Stars von der Insel 

Brexit oder Nicht-Brexit? Das ist für sie keine Frage

London - Fast 300 Stars aus der britischen Film-, Kunst- und Musikszene haben sich für den Verbleib ihres Landes in der Europäischen Union starkgemacht.

Die Insel sei nicht nur "stärker in Europa", sie bleibe auch "einfallsreicher und kreativer", wenn der Brexit abgewendet werde, schrieben die Prominenten in einem offenen Brief, den der "Daily Telegraph" am Freitag veröffentlichte.

282 Künstler und Prominente unterzeichneten den Brief, darunter die Kinostars Benedict Cumberbatch und Keira Knightley, Regisseur Danny Boyle, die Lyrikerin Carol Ann Duffy und die Modeschöpferin Vivienne Westwood. "Unser weltweiter kreativer Erfolg würde erheblich geschwächt, wenn wir weglaufen", schrieben sie.

Für Millionen Menschen, die in der kreativen Branche arbeiten, wäre der Brexit "ein Sprung ins Ungewisse", heißt es in dem Brief. Millionen weitere Menschen in Großbritannien und der ganzen Welt, die vom Wachstum und der Lebendigkeit des britischen Kultursektors profitierten, könnten betroffen sein.

Unter Verweis auf William Shakespeare und David Bowie stellen die Briefschreiber fest, dass die Kreativität von der Insel "den Rest der Welt inspiriert und beeinflusst". Als Mitglied der EU werde die britische Führungsrolle gestärkt.

Das sagt der "House of Cards"-Macher

Doch nicht alle sehen das so: Michael Dobbs, konservatives Oberhausmitglied, das an der BBC-Kultserie "House of Cards" mitarbeitete, sagte, die künstlerische Stärke Großbritanniens liege "nicht an der EU". Im antiken Griechenland sei die Zivilisation geschaffen worden. In den Straßen, in denen einst die größten Philosophen und Theaterautoren flanierten, hockten nun Bettler neben verrottendem Müll, und zwar "wegen der abscheulichen Politik" aus Brüssel. Der Traum der EU sei "tot", "wir müssen weitergehen".

Die Briten stimmen am 23. Juni über den EU-Verbleib ab. In Umfragen liegen EU-Befürworter und Brexit-Verfechter Kopf an Kopf.

afp

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