Spekulationen um Harry: Ziviler Helfer oder Afghanistan?

- London - Nach dem Verbot des Irak-Einsatzes von Prinz Harry erwägt der Jungoffizier nun angeblich eine Laufbahn als ziviler Nothelfer. Der Sohn der 1997 tödlich verunglückten Prinzessin Diana werde sich möglicherweise darauf konzentrieren, die humanitäre Arbeit seiner Mutter fortzusetzen, berichtete die Zeitung "Sunday Telegraph".

In anderen Presseberichten hieß es, der 22-Jährige könne demnächst zu einem Militäreinsatz nach Afghanistan geschickt werden.

Der Prinz selbst soll Freunden gesagt haben, er wolle die Armee verlassen und seine Arbeit für humanitäre Zwecke verstärken, wenn für ihn kein ernsthafter Militäreinsatz in Frage komme. Prinzessin Diana hatte zahlreiche Hilfsorganisationen unterstützt. Prinz Harry hatte im April 2006 die Hilfsorganisation "Sentebale" gegründet, die in dem südafrikanischen Land Lesotho Waisenkindern hilft. "Ich fühle mich dieser Aufgabe für den Rest meines Lebens verpflichtet", hatte der Prinz erklärt, nachdem er zwei Monate in Lesotho im Hilfseinsatz war.

Dagegen will die Sonntags-Boulevardzeitung "News of the World" erfahren haben, dass Harry noch vor 2008 für 30 Tage als Offizier in Afghanistan beim Kampf gegen die dortigen Taliban-Extremisten eingesetzt werden soll. Der Enkel der Queen solle dort allerdings nur Aufgaben mit niedrigem Risiko übernehmen. Dafür solle er vor allem in der Nacht arbeiten, so dass ihn tagsüber niemand sieht, schrieb das Boulevardblatt.

Die Sonntagszeitung "Observer" berichtete, dass die Armee nach peinlichen Pannen bei der Planung des nun abgesagten Irak-Einsatzes von Prinz Harry alle künftigen Informationen über seine Verwendung geheim halten will. Den Medien solle unter Hinweis auf die nationale Sicherheit untersagt werden, Details über Einsatzpläne zu veröffentlichen.

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