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Die Haarmode wird wild. Bei der Trendshow des Zentralverbandes des deutschen Friseurhandwerks wurden die Top-Styles für den Herbst und Winter 2016/17 präsentiert. Foto: Michael Reichel

Von lässig bis exzessiv

Von lässig bis exzessiv: Punk mischt die Herbst-Haarmode auf

Haare dürfen wieder kreuz und quer abstehen - der Trend geht zum Punk. Und reifere Männer sollten statt zu färben zu ihren grauen Haaren stehen - so der Ratschlag der Frisurexperten.

Erfurt (dpa) - Der Trend heißt "Punk Chic": Als Messy-Look oder mit glattem Pony bei ansonsten wild gestyltem Haar kehrt der Punk diesen Herbst in die Haarmode zurück. Jedoch nur als Anleihe, wie Art Director Roberto Laraia vom Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks sagt.

Jüngst wurde die Herbst/Winter-Trendkollektion in Erfurt vorgestellt. Neben dem Punk der 70er und 80er Jahre hat sich das Modeteam des Verbandes auch vom England der 60er Jahre inspirieren lassen.

Unter dem Titel "Punk Chic" vereinen Laraia und seine Kollegen eine Reihe von lässig bis exzessiv gestylten Frisuren. Beim Mann soll dabei das Haar kreuz und quer in alle Richtungen oder zerzaust frisiert für den Punk-Effekt sorgen; bei Frauen etwa durch lange Seitenpartien bei nach oben frisiertem Deckhaar oder einen voluminös nach oben gestylten Pony.

Was die Farben anbelangt, rät Laraia im Herbst eher zu warmen, natürlichen Tönen. "Generell gilt: Die Farbe muss zum Typ der Trägerin passen und abgestimmt auf ihren Hauttyp, ihre Augen sein." Ältere Männer können dagegen ruhig aufs Färben verzichten, meint der Art Director des Modeteams: "Oft sehen graue Haare sehr gut aus, und man kann sie eher mit einem Silbershampoo veredeln."

Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks

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