+
Knud Knudsen ist Deutschlands einziger Wattpostbote. Foto: Carsten Rehder

Wenn der Postmann durchs Watt wandert

Pellworm (dpa) - Auf der Nordsee-Insel Pellworm lebt Deutschlands einziger Wattpostbote. Zweimal, manchmal dreimal pro Woche stapft Knud Knudsen mit Briefen zur knapp sieben Kilometer entfernten Hallig Süderoog - bei fast jedem Wetter.

Der 61-Jährige überwindet Priele, in denen ihm das Wasser teils bis zur Hüfte steht. Muscheln schneiden in die nackten Füße. Das alles stört ihn nicht, sagt er. Auch mit 75 will er die Tour noch machen. "Halb um die Erde bin ich schon."

Knudsen arbeitet im Hauptberuf als Wasserbauer für den Küstenschutz. Seit 2001 geht er im Auftrag der Deutschen Post zur Hallig. Mit der Zustellung erfülle die Post ihren Versorgungsauftrag, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage. Demnach werden in Deutschland alle Haushalte zum gleichen Preis bedient, auch die beiden Bewohner der Hallig.

Deutsche Post über Knud Knudsen

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Radcliffe würde seine Kinder vor Berühmtheit schützen wollen

Schauspieler Daniel Radcliffe hat erlebt, wie es ist, als Kind plötzlich zum Star zu werden. Wenn er selbst Kinder hätte, würde er ihnen diese Erfahrung ersparen wollen.
Radcliffe würde seine Kinder vor Berühmtheit schützen wollen

Nach Herz-OP: So geht es Fritz Wepper 

München - Intensiv-Station, Herz-OP, künstliche Beatmung: Die Fans von Fritz Wepper waren in den vergangenen Tagen in großer Sorge um den Schauspieler. Doch jetzt gibt …
Nach Herz-OP: So geht es Fritz Wepper 

Phil Collins erste Frau sauer wegen Autobiografie

London - Die Autobiografie von Phil Collins gefällt seiner Ex-Frau gar nicht. Sie sieht sich darin verunglimpft und will vor Gericht dagegen angehen.
Phil Collins erste Frau sauer wegen Autobiografie

Radcliffe würde seinen Nachwuchs vor dem Rampenlicht bewahren

München - Wenn Daniel Radcliffe Kinder hätte, würde er ihnen am liebsten untersagen, Schauspieler zu werden. Denn der Schauspieler weiß, wie gefährlich es sein kann, …
Radcliffe würde seinen Nachwuchs vor dem Rampenlicht bewahren

Kommentare