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Clint Eastwood bei der Premiere seines neuen Films "Sully".

Platz eins der Kinocharts

Eastwood und Hanks heben mit „Sully“ an US-Kinokassen ab

Los Angeles - Clint Eastwood und Tom Hanks sind auf dem Höhenflug. Ihr neuer Film „Sully“ über ein wahres Flugzeugdrama lockte am Wochenende in den USA die meisten Kinogänger an.

Die spektakuläre Notlandung des US-Piloten Chesley Sullenberger, die 2009 als „Wunder vom Hudson“ gefeiert wurde, macht nun als Verfilmung Furore. Das Drama „Sully“ von Regisseur Clint Eastwood mit Tom Hanks in der Rolle des heldenhaften Piloten spielte am Wochenende an den nordamerikanischen Kinokassen mehr als 35 Millionen Dollar (gut 31 Millionen Euro) ein. Das bedeutete Platz eins der Kinocharts.

Sullenberger musste einen Airbus A320 im New Yorker Hudson River notlanden, nachdem Vögel in die Triebwerke geraten waren. Alle 150 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder überlebten das Unglück. Neben Oscar-Preisträger Hanks spielen Aaron Eckhart und Laura Linney mit. Die deutschen Kinogänger müssen sich bis zum Filmstart noch bis Anfang Dezember gedulden.

Der zweite Platz, mit Einnahmen von rund 15 Millionen Dollar, ging an den Neueinsteiger „When the Bough Breaks“. Der Thriller mit Morris Chestnut und Regina Hall dreht sich um ein junges Paar, das von einer Leihmutter terrorisiert wird. Einen Starttermin in Deutschland gibt es noch nicht.

Der Horrorschocker „Don't Breathe“ verdiente nach ersten Studioschätzungen an seinem dritten Wochenende (auf Rang drei) weitere acht Millionen Dollar dazu. Der Billig-Thriller über eine Gruppe von Teenagern, die bei einem Hauseinbruch Gruseliges erleben, hat in Nordamerika insgesamt schon knapp 67 Millionen Dollar eingespielt.

Nach sechs Wochen in den Kinos räumte auch „Suicide Squad“ weiter ab. Auf dem vierten Rang verdiente die Comic-Verfilmung mit Will Smith, Jared Leto und Margot Robbie knapp sechs Millionen Dollar dazu. Die bösen Superhelden kletterten in den USA und Kanada über die 300-Millionen-Dollar-Hürde.

Der belgisch-französische Zeichentrickfilm „Robinson Crusoe“ („The Wild Life“) schaffte es beim Debüt mit rund 3,4 Millionen Dollar auf Platz fünf.

dpa

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