Sehen oder schmecken tut man es kaum. Doch beim Bio-Honig müssen im Sammelgebiet ökologisch angebaute Pflanzen wachsen. Foto: Oliver Berg
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Sehen oder schmecken tut man es kaum. Doch beim Bio-Honig müssen im Sammelgebiet ökologisch angebaute Pflanzen wachsen. Foto: Oliver Berg

Bio oder konventionell? Das macht bei Honig den Unterschied

Viele Verbraucher können sich unter ökologisch erzeugtem Honig nur wenig vorstellen. Werden Bienenvölker nicht immer ähnlich gehalten? Das stimmt nicht ganz - es kommt vor allem auf das Sammelgebiet und das Bienenstock-Material an.

Leipzig (dpa/tmn) - Auf welche Blüte die Biene letztlich fliegt, das ist kaum zu kontrollieren. Trotzdem gibt es mehrere Auflagen, damit aus einem Honig ein Öko-Honig wird, erklärt die Verbraucherzentrale Sachsen.

So ist beispielsweise der Umkreis um die Bienenstöcke herum entscheidend. Sie müssen so aufgestellt sein, dass drei Kilometer um sie herum hauptsächlich ökologisch angebaute Pflanzen und Kulturen gelegen sind. Auch die Bienenstöcke, -körbe und die Zwischenwände aus Wachs müssen aus natürlichen oder ökologischen Materialien bestehen. Außerdem sind bei der Krankheitsvorsorge im Bienenstock und für eine eventuelle Zufütterung nur bestimmte Methoden erlaubt.

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