Frisch gefangener Fisch sollte nicht sofort zubereitet werden. Er schmeckt oft besser, wenn er einige Zeit eiskalt gelagert wird. Foto: Patrick Pleul
+
Frisch gefangener Fisch sollte nicht sofort zubereitet werden. Er schmeckt oft besser, wenn er einige Zeit eiskalt gelagert wird. Foto: Patrick Pleul

Ganz frisch gefangener Fisch schmeckt oft nicht so gut

Wenn Fisch direkt nach dem Fang auf den Teller kommt, können Genießer schon mal enttäuscht sein. Denn die typischen Aromastoffe bilden sich erst einige Zeit später.

Hamburg (dpa/tmn) - Von der Angel direkt auf den Teller: So stellen sich viele ihren Fisch besonders lecker vor. Allerdings schmeckt er dann meistens gar nicht so gut wie nach etwa einem Tag, erläutert das Fisch-Informationszentrum (FIZ).

Der Grund sei die Totenstarre, die direkt nach dem Fang einsetzt. Dabei wird enthaltener Milchzucker in Milchsäure umgewandelt - der Fisch schmeckt eher fad. Erst während der Starre wird Adenosintriphosphat abgebaut, und es werden Aromastoffe gebildet. Wichtig ist natürlich, dass der Fisch nach dem Fang eiskalt gelagert wird.

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rosis Apfelstrudel: „Der Rahm macht’s“

In ihrem Sommerhaus zeigen uns Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, wie man einen richtig guten Apfelstrudel zubereitet. Das Geheimnis: Der Rahm macht den …
Rosis Apfelstrudel: „Der Rahm macht’s“

Verzehr von Gurken: Stielansatz großzügig abschneiden

Frische Gurken aus der Region sind jetzt vielerorts zu haben. Als Rohkost oder Salatbeilage ergänzt das Gemüse zahlreiche Gerichte. Nur nicht alles an der Frucht ist …
Verzehr von Gurken: Stielansatz großzügig abschneiden

Erfrischend und gesund: Wasser mit Ingwer aufpeppen

Gerade bei Hitze sollte man viel Flüssigkeit aufnehmen. Das geht am besten mit Wasser, da es keinen Zucker enthält. Wer es schmackhafter haben möchte, gibt einfach Tee …
Erfrischend und gesund: Wasser mit Ingwer aufpeppen

Zwischen französischer Küche und österreichischer Mehlspeise

Gut kochen können viele. Aber das ganz Einfache raffiniert auf den Teller bringen, das ist die große Kunst von Hans Haas. Als Küchenchef des Münchner „Tantris“ ist er …
Zwischen französischer Küche und österreichischer Mehlspeise

Kommentare