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Die Kornelkirsche liefert als Wildobst wertvolle Vitamine. Da das Entsteinen mühsam ist, kann man sie auch vorkochen und durchsieben. Foto: MARION.

Kornelkirschen besser sieben als entsteinen

Im August und September wird die Kornellkirsche reif. Das säuerliche Wildobst kann als Vitaminspritze beispielsweise zu Wildgerichten serviert werden. Zum mühseligen Entsteinen gibt es dabei praktischere Alternativen.

Bonn (dpa/tmn) - Kornelkirschen zu entsteinen, ist eine ziemlich fummelige Arbeit und nicht einfach. Besser ist es, die Kornellen erst mit wenig Wasser zu kochen und dann durch ein Sieb zu streichen - und so Fruchtfleisch und Kerne zu trennen.

Denn meistens wird das Obst sowieso verarbeitet gegessen und darf daher ruhig zerfallen. Oft kommt es beispielsweise als Konfitüre oder Kompott auf den Tisch. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin.

Die Kornelkirsche ist rot, oval und nicht mit der Kirsche verwandt. Das Wildobst schmeckt herb-säuerlich und wird daher am besten mit etwas süßerem Obst wie Birne oder Apfel kombiniert. Eingekocht oder als Chutney passt die Kornelkirsche besonders gut zu Wild.

Die Früchte sollen sehr gesund sein: Laut aid wirken sie leicht fiebersenkend und werden als Hausmittel bei Magen-Darm-Erkrankungen genutzt. Außerdem enthalten sie viel Vitamin C und B, Kalium, Kalzium und Eisen.

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