Die nur vier bis sechs Millimeter großen Leinsamen sind für ihren hohen Ballaststoffgehalt bekannt. Foto: Franziska Gabbert
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Die nur vier bis sechs Millimeter großen Leinsamen sind für ihren hohen Ballaststoffgehalt bekannt. Foto: Franziska Gabbert

Leinsamen liefern Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren

Leinsamen sind gesund. Sie enthalten Schleim- und Balaststoffe sowie spezielle Fettsäuren. Je nach Sorte sehen sie braun oder gelb aus.

Bonn (dpa/tmn) - Omega-3-Fettsäuren sind lebenswichtig, der Körper kann sie aber selbst nicht herstellen. Besonders wer keinen Fisch isst, muss darauf achten, genug von diesen Fettsäuren zu sich zu nehmen. Leinsamen sind die beste pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren.

Diese seien Ausgangspunkt für mehrere Wirkfaktoren im menschlichen Körper: Das erklärt der Verbraucherinformationsdienst aidIndirekt könnten sie zum Aufbau von Nerven- und Gehirnzellen und einer besseren Fließfähigkeit des Blutes beitragen.

Bekannt sind die nur vier bis sechs Millimeter großen Leinsamen aber vor allem für ihren Ballaststoffgehalt. Die Samen quellen im Dickdarm auf und wirken so abführend. Hinzu kommen sogenannte Schleimstoffe, die dabei helfen, dass gereizte Schleimhäute in Magen und Darm besser abheilen. Aber das noch nicht alles: Für ein pflanzliches Lebensmittel enthalten Leinsamen viel knochenstärkendes Kalzium sowie Vitamin E. Wer Leinsamen probieren möchte, kann sie beispielsweise zum Müsli geben oder über ein Brot mit Frischkäse streuen.

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