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Traditionell werden Poffertjes mit Butter, Puderzucker und Orangenlikör gegessen. Foto: Florian Schuh

Mit Orangenlikör, ohne Ei: Das gehört zu original Poffertjes

Sie werden heiß und süß gegessen. Meistens findet man Poffertjes auf einem Rummelplatz. Aber man kann die fluffigen Teigstückchen auch selbst machen.

Berlin (dpa/tmn) - Poffertjes kennen viele vom Jahrmarkt oder aus dem Urlaub in den Niederlanden. Wer sie zu Hause selbst machen will, brauche aber eine spezielle Poffertjes-Form. Das sagt Lubi van Wijk, die seit Jahrzehnten jedes Jahr auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin Poffertjes backt.

Anders als viele meinen, sei das kleine Gebäck kein Mini-Eierkuchen - im Gegenteil. "In den original Teig gehören keine Eier", sagt van Wijk. Es gebe kein generelles Rezept, klassische Zutaten seien aber Weizenmehl, Buchweizenmehl, Hefe, Zucker und Salz.

Entscheidend ist außerdem eine sehr hohe Temperatur. In Lubi van Wijks Kupferform backen die Küchlein bei etwa 400 Grad. "Wichtig ist, dass sie von innen weich und fluffig bleiben." Dazu gehörten weder Zimt und Zucker noch Schokoladensoße. "Ganz typisch isst man ein Stückchen Butter zu den heißen Poffertjes", sagt sie. "Und wer mag, gibt noch Puderzucker und Orangenlikör dazu.

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