Auch wer kein Gluten verträgt, kann Plätzchen backen - mit den entsprechenden Mehlalternativen. Foto: Bernd Wüstneck
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Auch wer kein Gluten verträgt, kann Plätzchen backen - mit den entsprechenden Mehlalternativen. Foto: Bernd Wüstneck

Plätzchen backen ohne Gluten: Alternative Mehle verwenden

Wer kein Gluten verträgt, hat es in der Vorweihnachtszeit oft besonders schwer. Doch aufs Plätzchenbacken muss man keineswegs verzichten. Immerhin gibt es glutenfreie Getreidealternativen.

Berlin (dpa/tmn) - Mit einer Glutenunverträglichkeit wird das Weihnachtsplätzchen backen etwas komplizierter - aber nicht unmöglich. Denn weil Gluten in Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel und Grünkern enthalten ist, dürfen diese ganzen Zutaten schon einmal nicht in die Plätzchen.

Alternativ lässt sich aber Mehl aus Reis, Mais, Hirse, Quinoa, Buchweizen oder Amaranth verwenden. Darauf weist die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) hin.

Glutenfreie Mehlmischungen gibt es fertig zum Beispiel in Reformhäusern. Wer selbst mischen möchte, kann ein Mehl etwa aus Buchweizen, Hirse und Reis mahlen. Dann braucht es noch ein Bindemittel: Pro 100 Gramm Mehlmischung kommen zum Beispiel 1-2 Gramm Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl zum Einsatz. Bei Gewürzen greift man am besten auf einzelne zurück, nicht auf Mischungen, denn diese können Spuren von Gluten enthalten.

Wichtig ist noch: Die Küchenflächen müssen vor dem Weihnachtplätzchen backen saubergemacht werden, damit keine glutenhaltigen Brotkrümel den Teig verunreinigen. Die fertigen Plätzchen brauchen außerdem ihre eigenen Dosen und werden nicht zusammen mit glutenhaltigen Plätzchen aufbewahrt.

Auch Hefe gibt es als Bioprodukt - dabei unterscheiden sich nicht nur die Grundzutaten von konventionellen Varianten. In der ökologischen Herstellung werde deutlich weniger Wasser benötigt, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern. Denn: Vermehrt sich die Hefe, entsteht ein Schaum. Dieser hindert die Hefe daran, weiter zu wachsen. Normalerweise kommen dann synthetische Entschäumungsmittel zum Einsatz. Sie müssen allerdings später mit viel Wasser aus dem Endprodukt herausgewaschen werden. Bei der Bio-Hefe hingegen nutzt man Sonnenblumenöl, damit die Kultur weiter wachsen kann. Das Auswaschen - und das Wasser - wird dadurch gespart.

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