Schinken satt: So geht Sushi auf Westfälisch. Ein Zahnstocher verhindert, dass die Röllchen wieder auseinanderfallen. Foto: Franziska Gabbert
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Schinken satt: So geht Sushi auf Westfälisch. Ein Zahnstocher verhindert, dass die Röllchen wieder auseinanderfallen. Foto: Franziska Gabbert

Röllchen aus Schinken: Sushi nach Westfälischer Art

Berlin (dpa/tmn) - Roher Fisch, umhüllt von Reis und Algenblättern: Damit kann man mittlerweile niemanden mehr überraschen. Ausgefallener ist es, für die japanische Zubereitungsweise ausschließlich regionale Zutaten zu verwenden.

Sushi muss nicht typisch japanisch sein. Für die Zubereitung kann man auch regionale Produkte verwenden. "In Westfalen sind das beispielsweise Knochenschinken, Rinderrauchfleisch und Roastbeef", erklärte die Biolandwirtin Stephanie Strotdrees auf der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin (16. bis 25. Januar), die selbst in Westfalen lebt.

Sie kombiniert die Schinkenscheiben beispielsweise mit Krautsalat. Dann rollt sie die Wurst auf, schneidet sie in der Mitte durch und fixiert sie mit einem Zahnstocher. Roastbeefscheiben werden mit Meerrettichcreme oder Frischkäse bestrichen und eingerollt, Rauchfleisch kann mit Balsamico-Creme beträufelt werden. Für die vegetarische Sushi-Variante aus Westfalen kommt Pumpernickel zum Einsatz: Dünn mit Butter bestrichen und mit Butterkäse belegt wird es in Dreiecke geschnitten und aufeinandergestapelt.

Stephanie Strotdrees führt einen Biolandhof im westfälischen Harsewinkel. Er gehört zum Bundesprogramm Ökologischer Landbau und und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), einem Projekt des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Service:

Die Grüne Woche auf dem Messegelände in Berlin geht vom 16. bis zum 25. Januar. Sie ist für Besucher von 10.00 bis 18.00 Uhr, am 23. und 24. Januar bis 20.00 geöffnet.

Grüne Woche

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