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Roséweine haben eine zunehmende Fangemeinde. Der weltweite Verkauf steigt stetig. Vor allem die Briten sind im Vergleich zu 2002 auf den Geschmack gekommen.

Winzer verkaufen immer mehr Roséwein

Trocken oder lieblich - es gibt ihn in vielen Variationen und aus einigen Ländern. Eines ist immer gleich: die Farbe des Roséweins. Seit 2002 ziehen die Verkaufszahlen weltweit deutlich an. Vor allem die Briten kamen auf den Geschmack.

Weintrinker weltweit haben in den vergangenen Jahren immer mehr Geschmack an Roséwein gefunden. 2013 wurden auf dem Globus rund 24 Millionen Hektoliter des roséfarbenen Rebensaftes getrunken, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) in Mainz mitteilte.

Das DWI beruft sich dabei auf Zahlen des Internationalen Weinamtes (OIV). Demnach seien rund fünf Millionen Hektoliter Roséwein mehr über die Ladentheke gegangen als noch 2002. Die Deutschen sind für die Winzer dabei mit rund zwei Millionen Hektolitern die drittwichtigsten Abnehmer nach Frankreich (8,9 Millionen) und den USA (2,9 Millionen).

Den größten Zuwachs auf 1,4 Millionen Hektoliter im Jahr 2013 verbuchte Großbritannien, erklärte die Marketingorganisation. Damit verdreifachte sich die Menge dort nahezu im Vergleich zu 2002. Roséwein wird aus Rotweintrauben gemacht, die jedoch wie Weißweintrauben verarbeitet werden.

dpa

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