Angst erzeugt Schwindel

Anfallsartiger Schwindel mit meist tieffrequentem Tinnitus und einem schwankenden Hörverlust kennzeichnen die Menièresche Erkrankung.

Diese wird in Industrienationen mit einer Häufigkeit um 1:1 000 geschätzt. Stellt sich das als oft existentiell bedrohlich erlebte Schwindel-Ereignis öfters ein, so kann die Angst vor dem Schwindel so groß werden, dass sie selbst als Unsicherheit und Schwindel empfunden und damit zu einer eigenen Krankheitskomponente wird. Oft macht sich dann ein „ständiges“ Schwindelgefühl, ein „psychogener Schwindel“ bemerkbar. Diese oft stufenlosen Übergänge zwischen organisch bedingtem und (reaktivem) psychogenem Schwindel machen die Menièresche Erkrankung zu einem der vielgestaltigsten Schwindelphänomene, die einer besonderen Betrachtung sowohl hinsichtlich der Diagnose wie auch der Therapie bedarf.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sie nahm mit einfachem Programm 60 Kilo ab

Mooroopna/Australien - Eine junge Mutter hat mit einem einfachen Programm in nur eineinhalb Jahren 60 Kilo verloren. Auf ihrem Instagram-Profil posiert sie jetzt mit …
Sie nahm mit einfachem Programm 60 Kilo ab

Angst vor dem Altern kann das Leben verkürzen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor gesundheitlichen und psychischen Konsequenzen der in der Gesellschaft weit verbreiteten Altersdiskriminierung.
Angst vor dem Altern kann das Leben verkürzen

Wespenstich? Was Sie im Notfall wissen sollten

Erdbeerkuchen, Limo oder ein schönes Steak vom Grill - wer draußen isst, hat lästige Gesellschaft: die Wespen haben Hochsaison. Das sollten Sie über die Insekten wissen. 
Wespenstich? Was Sie im Notfall wissen sollten

Zika-Virus: Dieser Wald trägt seinen Namen 

Vor dem Ausbruch in Lateinamerika hat kaum ein Mensch je von Zika-Viren gehört. Entdeckt wurden sie aber schon vor Jahrzehnten: an einer Forschungsstation in Uganda. Ein …
Zika-Virus: Dieser Wald trägt seinen Namen 

Kommentare