Angst erzeugt Schwindel

Anfallsartiger Schwindel mit meist tieffrequentem Tinnitus und einem schwankenden Hörverlust kennzeichnen die Menièresche Erkrankung.

Diese wird in Industrienationen mit einer Häufigkeit um 1:1 000 geschätzt. Stellt sich das als oft existentiell bedrohlich erlebte Schwindel-Ereignis öfters ein, so kann die Angst vor dem Schwindel so groß werden, dass sie selbst als Unsicherheit und Schwindel empfunden und damit zu einer eigenen Krankheitskomponente wird. Oft macht sich dann ein „ständiges“ Schwindelgefühl, ein „psychogener Schwindel“ bemerkbar. Diese oft stufenlosen Übergänge zwischen organisch bedingtem und (reaktivem) psychogenem Schwindel machen die Menièresche Erkrankung zu einem der vielgestaltigsten Schwindelphänomene, die einer besonderen Betrachtung sowohl hinsichtlich der Diagnose wie auch der Therapie bedarf.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Musiker stirbt, weil sein Dudelsack verkeimt war 

Trockener Husten und Atemnot haben einen 61-Jährigen in Großbritannien gequält. Die Leiden des Patienten waren für die Ärzte anfangs ein Rätsel. Doch dann untersuchten …
Musiker stirbt, weil sein Dudelsack verkeimt war 

Tetanus-Impfung: Alle zehn Jahre auffrischen

Tetanus ist eine lebensgefährliche Infektionskrankheit. Um sich bestmöglich zu schützen, ist eine regelmäßige Auffrischung der Impfung notwendig. 
Tetanus-Impfung: Alle zehn Jahre auffrischen

Männer über 45 schlucken mehr Medikamente  

Männer bekommen mehr Arzneimittel verschrieben als früher, wie Medien berichten. Vor allem zwei Altersgruppen fallen demnach auf: die über 45-Jährigen und über …
Männer über 45 schlucken mehr Medikamente  

Junge Männer von heute sind schwächer als früher

Die jungen Männer von heute haben deutlich weniger Kraft als ihre Väter. Jedenfalls in ihren Händen. Was die junge Generation von der alten unterscheidet, haben Forscher …
Junge Männer von heute sind schwächer als früher

Kommentare