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Arthritis-Patienten haben ein höheres Schlaganfall-Risiko.

Arthritis erhöht Schlaganfall-Risiko

Über 800.000 Deutsche leiden an einer entzündlichen-rheumatischen Erkrankung. Jetzt haben Wissenschaftler festgestellt, dass Arthritis-Patienten auch ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko haben.  

Das Risiko, Vorhofflimmern zu entwickeln und einen Schlaganfall zu erleiden, ist bei Menschen mit Rheumatoider Arthritis (RA) deutlich erhöht. Der Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh) verweist auf eine entsprechende dänische Studie und spricht sich dafür aus, bei RA-Patienten regelmäßig zu überprüfen, ob Vorhofflimmern vorliegt. Dass Menschen mit einer chronischen Gelenkentzündung ein erhöhtes Herzinfarktrisiko haben, ist bereits aus verschiedenen Untersuchungen bekannt.

Für die im Frühjahr im Fachblatt „British Medical Journal“ veröffentlichte Studie wurden die Daten von mehr als RA-Patienten ausgewertet. Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung war bei ihnen das Risiko für Vorhofflimmern um 40 Prozent erhöht, das für Schlaganfälle um 30 Prozent. Betroffene Patienten sollten sich regelmäßig auf mögliche Erkrankungen ihres Herzens untersuchen lassen, empfiehlt der BDRh-Vorsitzende Edmund Edelmann. „Nur wenn diese rechtzeitig behandelt werden, lassen sich herzbedingte Todesfälle womöglich verhindern.“

Auch kardiovaskuläre Risikofaktoren - Rauchen, erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht - sollten so gering wie möglich gehalten werden.

Rheumatoide Arthritis ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. In Deutschland leiden daran schätzungsweise 800.000 Menschen, Frauen sind deutlich stärker betroffen als Männer.

dapd

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