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Konservierungsmittel können auf Dauer zu Schäden am Auge führen

Wenn es juckt und brennt

Vorsicht! Augentropfen können gefährlich sein

München - Trockene und juckende Augen sind wahnsinnig unangenehm. Augentropfen können Abhilfe schaffen. Doch es gibt Flüssigkeiten sind mehr schaden als helfen.

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät Patienten mit trockenen Augen, Glaukom und Kontaktlinsenträgern zu Augentropfen ohne Konservierungsstoffe. Diese verhinderten zwar, dass mit dem Präparat Krankheitserreger ins Auge gelangten. Über lange Zeit und häufig angewendet, könnten sie jedoch auch die Augen schädigen, heißt es in einer Pressemitteilung der DOG. Das in der Augenheilkunde gängige Benzalkoniumchlorid (BAC) als Konservierungsstoff könne etwa zu einer chronischen Entzündung der Augenoberfläche führen.

Konservierungsmittel sind in allen Augentropfen gesetzlich vorgeschrieben, die länger als 24 Stunden angewendet werden. Sonst könnten sich Bakterien oder Pilze im Aufbewahrungsbehälter vermehren. Auch das Eindringen einiger medizinischer Wirkstoffe ins Auge werde teilweise verbessert. Dennoch sind die Zusatzstoffe bei Ärzten auch umstritten. Einige Augentropfen enthalten mittlerweile Konservierungsstoffe wie Polyquad, das die Oberfläche deutlich weniger schädige als BAC, oder Natriumperborat und Oxychloro-Komplex, die sich bei Kontakt mit Tränenflüssigkeit oder bei Licht in unschädliche Bestandteile auflösen.

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Alternativen vorhanden

Die sicherste Wahl seien Augentropfen ohne Konservierungszusatz. Diese werden in speziellen Behältnissen angeboten die verhindern, dass Keime eindringen. Bei anderen Flaschen saugt ein Filter den Konservierungsstoff vor dem Kontakt mit dem Auge auf. Oft werden unkonservierte Augentropfen auch in Einmalverpackungen geliefert. Nur bei kurzfristiger und seltener Anwendung seien konservierungsstoffhaltige Augentropfen unbedenklich, heißt es.

dapd

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