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Ob Gans, Ente, Rotkohl oder Plätzchen - die Schlemmerei zu Weihnachten strapaziert unsere Verdauung.

Wenn es im Darm rumort

Blähbauch: Das hilft gegen zu viel Luft im Bauch

Der Hosenknopf zwickt, ein unangenehmes Völle- und Spannungsgefühl breitet sich in der Körpermitte aus. Da ist er: der Blähbauch. Doch woher kommt die viele Luft im Bauch und was hilft dagegen?

Weihnachtsgans, Rotkohl, Plätzchen, Lebkuchen und auch hin und wieder ein Glas Sekt zum Anstoßen - gerade an Weihnachten möchte man das gute, üppige Essen in vollen Zügen genießen. 

"Schöne" Bescherung, wenn sich dann plötzlich der Blähbauch meldet. Das unangenehme Spannungs- und Völlegefühl, trifft auch Menschen, die sonst keine Beschwerden mit Magen und Darm haben.

Der Grund: Zuviel Luft im Bauch verursacht die Beschwerden. Die sogenannten Verdauungsgase - werden im schaumartigen Nahrungsbrei eingeschlossen und können nicht auf natürlichem Weg entweichen. Die Folge sind nervige und teilweise peinliche Geräusche wie Gluckern, Gurgeln oder Blähungen. Im schlimmsten Fall verursachen die Verdauungsgase Schmerzen im Ober- und Unterbauch. 

Doch was tun, wenn es im Darm nicht ganz rund läuft? Die Verdauung streikt. Mit diesen Tipps lassen sich Spannungsgefühle mildern und Magen sowie Darm beruhigen:

Tipps gegen einen Blähbauch

  1. Spazieren gehen/ sich bewegen: regt die Muskeln in Magen und Darm und somit die Verdauung an
  2. Tee trinken: besonders Kümmel-, Anis-, Fenchel- oder Pfefferminztee haben eine beruhigende Wirkung auf den Magen
  3. Bauchmassage: Dabei sollte im Uhrzeigersinn rund um den Bauchnabel massiert werden. Dadurch werden die Bewegungen des Darmes zur Durchmischung und Weiterbeförderung des Speisebreis (Darmmotorik) unterstützt, wodurch wiederum festsitzende Gase leichter abgehen können.
  4. Wärmflasche auflegen: bei akuten Schmerzen kann sich der Bauch durch die zusätzliche Wärme entspannen.
  5. Medikamente: In der Apotheke gibt rezeptfreie Mittel, die gegen Blähungen helfen können.  Sie enthalten Stoffe, die im Darm eine entschäumende Wirkung haben und die Blasen zerfallen lassen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vorbeugend viel trinken, beim Essen gut kauen und bei bestimmten Lebensmittel aufpassen. Sie sind bekannt dafür, Blähungen zu verursachen:

Lebensmittel die Blähungen verursachen  

  • fette Speisen, wie Bratkartoffeln, Gans, Ente oder Fischstäbchen
  • Frittiertes, wie Pommes oder Schnitzel
  • sehr scharfe Gewürze 
  • Kohlgemüse und Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen)
  • Lauch und Zwiebel 
  • fette Würste oder Speck 
  • Alkohol 
  • zu viel Zucker 
  • kohlensäurehaltige Getränke 

Blähungen an sich sind harmlos und eben stark von der Ernährung abhängig. Ist die Überblähung jedoch ungewöhnlich stark oder häufig empfiehlt sich ein Arztbesuch. Vor allem wenn weitere Beschwerden wie anhaltende Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten sowie Erbrechen oder Durchfall auftreten.

Darm: Von Zotten und Bakterien

tb

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