Brokkoli
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Sulforaphan findet sich in Brokkoli, aber auch in Sprossen und Kohl - und verlangsamt die Zerstörung von Knorpeln in Gelenken. 

Gesundes Grün

Brokkoli schützt Gelenke vor Arthrose

Hände, Knie oder Hüfte - Arthrose kann sehr schmerzhaft sein. US-Forscher haben jetzt herausgefunden, dass der Verzehr von Brokkoli vor dem Gelenkverschleiß schützen kann. 

Bei Arthrose löst sich die Knorpelschicht im Gelenk nach und nach ab. Der Prozess ist bislang unheilbar. Vielleicht kann jedoch das Essen von Brokkoli diese Gelenkkrankheit verhindern. 

Forscher der University of East Anglia (UEA) haben festgestellt, dass Sulforaphan - ein Inhaltsstoff von Brokkoli - die Zerstörung in den Gelenken verlangsamen kann. Sulforaphan blockiert demnach die Enzyme, die das Knorpelgewebe angreifen und auch Entzündungen verursachen.

Sulforaphan ist eine natürliche Substanz, die sich in bestimmten Gemüsearten wie Brokkoli und Blumenkohl findet. Schon in der Antike war die heilsame Wirkung der sogenannten Kreuzblütler, zu denen sämtliche Kohlsorten, aber auch Kresse, Rucola, Rettich, Radieschen, Meerrettich, Raps und Senf gehören, bekannt.

„Die Ergebnisse aus dieser Studie sind sehr vielversprechend“, sagt Ian Clark, Professor für Biologie an der UEA. Nun wollen die Wissenschaftler sehen, ob sich der Verzehr von Brokkoli nachweislich auch auf den menschlichen Gelenkstoffwechsel auswirkt. 40 Arthrose-Patienten sollen deswegen vor einer Operation einen „Super-Brokkoli“ mit hohen Sulforaphan-Anteil essen. 

Jahrelange Überbelastung und auch Spätfolgen eines Unfalls können die Ursache der Gelenkerkrankung sein. Je größer der Schaden, umso stärker macht sich der Verschleiß bemerkbar. Im schlimmsten Fall wir das Gelenk steif und muss durch ein künstliches ersetzt werden.

In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Menschen unter den Beschwerden, die eine Arthrose verursacht.

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Martina Lippl

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