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Erfrischungsgetränk in der Kritik: die Coca-Cola-Dose.

Softdrinks im Vergleich

Coca-Cola und Coca-Cola light: Gefährlicher Genuss

Bei den hohen Temperaturen erfrischen sich viele mit einer Dose Coca-Cola oder Coca-Cola light. Für den menschlichen Körper ist der Genuss jedoch regelrecht gefährlich, behauptet jetzt ein Medizin-Blog.

Das Thermometer zeigt über 30 Grad an, tagelang – es wird eine heiße Woche in München und Bayern. Bei dieser Hitze zieht es die Menschen in den Biergarten, ins Schwimmbad oder den Badesee. Aber auch eine kühle Dose Coca-Cola oder Coca-Cola light verspricht Erfrischung. Jedoch ist dies keineswegs eine Wohltat für den menschlichen Körper. Behauptet zumindest der ehemalige Apotheker Niraj Naik:

Auf seinem Blog "The Renegade Pharmacist" hat er jeweils die Auswirkungen von Coca-Cola und Coca-Cola light auf den menschlichen Körper untersucht - mit erschreckenden Ergebnissen.

Das passiert laut Naik – die ersten zehn Minuten: 

Coca-Cola

Eine Dose Coca-Cola enthält in etwa zehn Teelöffel Zucker. Dies entspricht 100 Prozent des menschlichen Zuckerbedarfs. Laut Naik ist das zu viel Zucker in kurzer Zeit. Daher mischt der Hersteller dem Getränk Phosphorsäure bei, um zu verhindern, dass der Süße-Schock bei seinen Konsumenten zum sofortigen Übergeben führt.

Coca-Cola light 

Die beigemischte Phosphorsäure greift den Zahnschmelz an und schadet somit den Zähnen. Zudem nimmt der Körper künstliche Süßstoffe wie Aspartam auf. Der gaukelt den Geschmacksnerven sowie dem Organismus vor, er würde Zucker aufnehmen.

Nach 20 Minuten: 

Coca-Cola 

Der Blutzucker steigt und verursacht eine erhöhte Insulin-Ausschüttung. Daraufhin beginnt die Leber, so viel Zucker wie möglich in Fett umzuwandeln, den der Organismus dann einlagert. 

Coca-Cola light 

Genau wie bei der Dose Coca-Cola steigt auch bei der Coca-Cola light der Insulinspiegel, wodurch der Körper zur Fetteinlagerung animiert wird.

Nach 40 Minuten: 

Coca-Cola 

Die Koffeinaufnahme erreicht ihren Höhepunkt. Die Auswirkungen sind erweiterte Pupillen, ein erhöhter Blutdruck und eine gesteigerte Leberleistung, die Zucker in die Blutbahn pumpt. Darüber hinaus sind nun die Rezeptoren im Gehirn, die für Müdigkeit und Erschöpfung verantwortlich sind, blockiert.

Coca-Cola light

Die laut dem Blogger potenziell tödliche Kombination aus Koffein und Aspartam sorgt für ein kurzes Hoch, welches in seiner Wirkung Kokain-Konsum ähnelt. Es kommt zu einer Reizüberflutung der Neurorezeptoren, welche sogar Teile des Gehirns schädigen kann. Insbesondere regelmäßiger Konsum erhöht die Gefahr von Hirnschäden.

Nach 45 Minuten: 

Coca-Cola

Der Körper schüttet nun das Glückshormon Dopamin aus, wodurch das Belohnungszentrum im Gehirn angeregt wird. Dabei handelt es sich um die gleiche Reaktion des Körpers, die auch beim Heroin-Konsum beobachtet werden kann. 

Coca-Cola light 

Für diesen Zeitraum macht Blogger Niraj Naik keine expliziten Angaben.

Nach einer Stunde:

Coca-Cola

Die Phosphorsäure bindet Kalzium, Magnesium und Zink im unteren Verdauungstrakt, wodurch der Stoffwechsel angeregt wird. Dies geht einher mit einem gesteigerten Harntrieb, wodurch der Körper die im Urin gebundenen Stoffe ausscheidet. Kalzium, Magnesium und Zink, die für den Knochenbau wichtig sind, fehlen dem Körper. Ebenso Elektrolyte und Wasser, welche gleichfalls gebunden und ausgeschieden werden. Nach einer Stunde flaut die Wirkung einer Coca-Cola-Dose ab. Der Zuckerspiegel sackt ab, der Wassermangel verursacht erhöhte Reizbarkeit und/oder Müdigkeit.

Coca-Cola light 

Die zugefügten Nährstoffe sind verbraucht, gleichzeitig verlangt der Körper – durch Hunger und Durst – nach mehr. Es beginnt ein Teufelskreis. Eine Dose Coca-Cola light bietet keine Ernährungsgrundlage. Im Gegenteil: Sie entzieht dem Körper Mineralien, Nährstoffe und Wasser anstatt diese zu spenden. Daher ist es nahezu unmöglich, einen bestehenden Wassermangel mittels einer Coca-Cola light zu stillen. Dieser Wassermangel kann Schwindelgefühle, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit oder erhöhte Reizbarkeit verursachen.

Naiks Fazit:

Regelmäßiger Coca-Cola-Konsum, insbesondere der Coke light, führt zur Schädigung der Gesundheit. Zusammenfassend sind negative Auswirkungen auf das Gehirn, den Blutdruck, den Kreislauf sowie den Knochenbau zu nennen. Zudem steigt das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Ergebnisse müssen kritisch reflektiert werden

Gesundheitsblogger Niraj Naik macht in seinen Ausführungen keine Angaben zu seinem verwendeten Datenmaterial und wird daher unter anderem vom Wissenschaftsblog iflscience kritisiert.

FG

Fabian Geißler

E-Mail:info@merkur.de

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