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Bei der Früherkennung: Mit Darmkrebsfällen in der leiblichen Verwandtschaft verdoppelt sich das Risiko ebenfalls zu erkranken. Foto: Patrick Pleul

Darmkrebs in der Familie - Früherkennung besonders wichtig

Deutlich höheres Risiko: Wer bereits Darmkrebsfälle in der Familie hat, sollte regelmäßig zur Vorsorge gehen. Welche Früherkennungsmethoden es gibt und wann diese aufgesucht werden sollten, erklärt die Stiftung LebensBlicke.

Ludwigshafen (dpa/tmn) - Wenn Darmkrebs in der Familie auftritt, sollten Verwandte unbedingt die Angebote zur Früherkennung wahrnehmen.

"Ist ein leiblicher Verwandter erkrankt, sollte man zwischen 40 und 45 erstmals zur Darmspiegelung", rät Gastroenterologe Prof. Jürgen Riemann von der Gastro-Liga anlässlich des Darmkrebsmonats März. Denn in einem solchen Fall sei das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, doppelt so hoch - statt bei sechs Prozent liege es bei zwölf Prozent, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke.

Normalerweise erstatten die Krankenkassen ab 50 Jahren jährlich einen Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl. Für diesen Test werden ab 55 alle zwei Jahre die Kosten übernommen - oder man geht zur Darmspiegelung (Koloskopie), was die Kassen in dem Alter alle zehn Jahre zahlen. Früh erkannt, kann Darmkrebs oft geheilt werden. Auch gutartige Krebsvorstufen können entfernt und damit die Krebsentstehung verhindert werden.

Stiftung LebensBlicke zum Darmkrebsmonat März

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