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Schmerzen im Nacken können quälend sein.

Wie entstehen Schmerzen?

In Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen regelmäßig unter Schmerzen, jeder Vierte sogar täglich. Doch was ist Schmerz eigentlich und wie entsteht er?

Beim Gemüse schnippeln ist es schnell passiert: Man hat sich in den Finger geschnitten. Die Information, dass man sich verletzt hat, rast blitzschnell als elektrisches Signal über Nervenfasern ins Gehirn. Erst dort entsteht das gefürchtete Gefühl, das eigentlich ein Schutzmechanismus ist: der Schmerz.

Wer den zu spüren bekommt, wird sich sofort um die Verletzung kümmern, etwa ein Pflaster auf die Wunde kleben oder ein verletztes Bein erst mal schonen. Auch wird er künftig vorsichtiger sein.

Manchmal aber wird der Schmerz selbst zur Krankheit, man spricht von chronischen Schmerzen: Dann bleibt er bestehen, obwohl der ursprüngliche Auslöser nicht mehr da ist. Oder es gibt zwar noch eine Ursache, doch ist diese so gering, dass sie die Stärke der Schmerzen nicht erklärt. Bei der Entstehung von Schmerzen spielt die Psyche aber eine entscheidende Rolle. Sie können sogar gänzlich ohne körperlichen Auslöser entstehen: Hat ein Mensch zum Beispiel ein schweres seelisches Trauma erlitten und gerät später in eine Situation, die ähnliche Gefühle auslöst, können sich die auch in unerklärlichen Schmerzen äußern.

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Tag gegen Schmerz

Weitere Infos finden Sie bei der Deutschen Schmerzgesellschaft (www.dgss.org). Diese hat auch den „Aktionstag gegen den Schmerz“ am Dienstag, 3. Juni, initiiert. Zum Angebot gehört eine kostenlose Hotline. Von 9 bis 18 Uhr erreichen Sie unter Tel. 0800/ 1818120 Schmerzexperten, darunter auch Ärzte des LMU-Klinikums. Am 3. Juni um 17.30 Uhr bietet das Klinikum rechts der Isar in München einen Vortragsabend (Ismaninger Str. 22, Hörsaal Pavillon).

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