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Erste Hilfe im Notfall

Schüler sollen „Wiederbelebung“ üben

Stabile Seitenlage und Mund-zu-Mund-Beatmung - künftig  gehört Wiederbelebung nach Herzstillstand oder anderen Unfällen in der Schule zum Unterricht. Schüler sollen für den Notfall "üben".

Der Schulausschuss der Kultusministerkonferenz (KMK) empfahl jetzt den Ländern, ab der siebten Klasse dafür zwei Schulstunden pro Jahr vorzusehen. Zunächst müssen allerdings die Lehrer dafür entsprechend geschult werden, bestätigte am Donnerstag ein Sprecher der KMK in Bonn.

Rostocker Universitätsmediziner hatte die Initiative angestoßen. „Um lebensrettende Maßnahmen angstfrei zu ergreifen, ist es wichtig, insbesondere Kinder so früh wie möglich an das Thema heranzuführen“, sagte Gernot Rücker, Initiator des Projekts. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass pro Jahr zusätzlich rund 5000 Menschen mit Herzstillstand gerettet werden könnten.

Vorausgegangen war ein Pilotprojekt in Mecklenburg-Vorpommern. Binnen fünf Jahren waren mehr als 43.000 Schüler mit Puppen darin geschult worden, wie sie im Notfall lebensrettende Maßnahmen ergreifen können. Die Universität hatte zuvor die Lehrer dafür ausgebildet.

dpa

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