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Alkohol und die Folgen.

Zu viel

Jeder fünfte Jugendliche betrinkt sich regelmäßig 

Immer mehr Jugendliche verzichten auf Alkohol, trotzdem betrinkt sich fast jeder fünfte Jugendliche in Deutschland mindestens einmal im Monat.  

Der Anteil bei den Zwölf- bis 17-Jährigen sank binnen zwei Jahren nur leicht von 18,2 auf zuletzt 17,4 Prozent. Bei den 16- und 17-jährigen Jungen ist der Anteil mit 43,9 Prozent sogar mehr als doppelt so hoch. Das geht aus einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hervor, die am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) sprach von einem erheblichen Gesundheitsrisiko bis hin zu zur Lebensgefahr.

Im vergangenen Jahr seien zudem mehr als 26.000 Mal Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt worden.

Prävention für junge Erwachsene

Rauschtrinken ist gegeben, wenn man fünf Gläser Alkohol oder mehr bei einer Gelegenheit trinkt. Häufiges Rauschtrinken ist bei 12- bis 15-Jährigen am geringsten (männlich: 0,9 Prozent, weiblich: 1,4 Prozent) und bei 18- bis 21-Jährigen (männlich: 21,7 Prozent, weiblich: 10,8 Prozent) am weitesten verbreitet.

Die Abgabe von Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahren ist nach dem Jugendschutzgesetz ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person nicht gestattet.

Alkoholkonsum bei Erwachsenen

Erwachsenen wird zur Vorbeugung gesundheitlicher Schäden empfohlen, im Durchschnitt nicht mehr als 24 Gramm Alkohol (Männer) bzw. 12 Gramm Alkohol (Frauen) pro Tag zu konsumieren. Sie sollten außerdem mindestens zwei alkoholfreie Tage in der Woche einhalten und auf Rauschtrinken, d. h. den Konsum größerer Mengen Alkohol bei einer Gelegenheit, verzichten. Außerdem gilt Konsumverzicht in der Schwangerschaft, bei der Einnahme bestimmter Medikamente, am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr (Seitz, Bühringer & Mann, 2008).

 dpa/ml

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