Wie weit? Wie schnell? Fitness-Tracker können Nutzer motivieren. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
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Wie weit? Wie schnell? Fitness-Tracker können Nutzer motivieren.

Mess-Genauigkeit hat Grenzen

Was bringen Fitness-Tracker?

Vor allem Jogger tragen die trendigen Geräte häufig am Handgelenk. Fitness-Tracker machen Trainingsergebnisse sichtbar und können schnell für ein Erfolgserlebnis sorgen.

Hannover - Fitness-Tracker messen Distanz und Dauer. So ermöglichen sie den Vergleich mit anderen. Ein allgemeiner Nutzen der Geräte ist bisher nicht belegt, sagt Urs-Vito Albrecht, stellvertretender Direktor des Instituts für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig.

"Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die Fitness-Tracker keinen individuellen Nutzen haben. Tracker und die zugehörigen Apps können den Einzelnen motivieren, zum Beispiel durch den Wettbewerb mit Anderen."

Sport-Einsteiger erzielen den schnellsten Fortschritt - der lässt sich gut tracken. "Allerdings laufen Anfänger auch schnell Gefahr, sich zu überfordern." Sie sollten daher nicht gegen "die Maschine" trainieren, sondern auf die Warnsignale des Körpers hören.

Für erfahrene Sportler gilt: "Hobby-Sportler, die gern ihre Leistung im Verlauf beobachten möchten, ohne dass sie eine hohe Messgenauigkeit erwarten, haben sicherlich ihre Freude an den verfügbaren Geräten", meint Albrecht. "Für Leistungssportler wird die Genauigkeit eher nicht ausreichen."

Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom unter 1236 Bundesbürgern ab 14 Jahren nutzt derzeit knapp ein Drittel (31 Prozent) der Menschen in Deutschland Fitness-Tracker.

Fitness ohne Geräte: Mit Freeletics bis an die Grenze

dpa/tmn

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