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Das feuchte Wetter ist für Pilze ideal. Doch unerfahrene Sammler sollten vorsichtig sein.

Vorsicht

Pilzvergiftung? Bei Übelkeit sofort zum Arzt

"Herbst Trompete", "Judasohr" oder "Marone" - es gibt viele essbare Pilze. Doch viele Pilze haben giftige Doppelgänger, warnen Experten.  

Giftige Pilze können Leber und Nieren schädigen, im schlimmsten Fall kann eine Vergiftung sogar zum Tode führen. Wer nach einer Pilzmahlzeit unter Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall oder Erbrechen leidet, sollte sofort den Notarzt oder den Giftnotruf anrufen.

Pilzvergiftung ist ein Notfall 112

Es sollte viel Wasser getrunken werden, Milch ist dagegen nicht ratsam. Wenn noch Reste der Pilze vorhanden sind, sollten sie zum Arzt oder ins Krankenhaus mitgenommen werden. So können Experten feststellen, um welche Art es sich handelt, und der Patient kann entsprechend behandelt werden.

Manchmal treten die Symptome ein bis zwei Stunden nach der Mahlzeit auf, es kann aber auch deutlich länger dauern. „Manchmal sind es 24 Stunden. Das bringen die Leute gar nicht mehr mit Pilzen in Verbindung“, berichtet Dagmar Eckart von der Mainzer Giftnotrufzentrale.

Verdacht auf Pilzvergiftung? Das sollten Sie tun

  • Notruf 112 wählen oder Giftnotruf wählen
  • Trinken Sie viel Wasser
  • Bewusstlose in die stabile Seitenlage bringen
  • Pilzreste mitnehmen 

Das Giftinformationszentrum (GIZ) der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen an der Universitätsmedizin in Mainz bietet für alle Anrufer unter der Rufnummer 06131-19240 rund um die Uhr professionelle und ärztliche Beratung bei Vergiftungen aller Art.

dpa

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