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Zu wenig Deutsche nutzen die Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung. Nun wollen die Ärzte verstärkt dafür werben.

Angebot zu wenig genutzt

Hautkrebs-Vorsorge: Ärzte starten Kampagne

Viele Bundesbürger gehen nicht zur Hautkrebs-Vorsorge. Das wollen die Ärzte nun ändern - und werben mit einer Kampagne für den Check.

Das Angebot werde noch zu wenig genutzt, obwohl Hautkrebs früh erkannt gut heilbar sei, erklärte Regina Feldmann, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am Freitag in Berlin.

Nur knapp jeder dritte Bundesbürger über 35 Jahre nutzt die Hautkrebs-Früherkennung. Die Ärzte wollen deshalb in den Wartezimmern mit Plakaten und Flyern stärker auf diese Untersuchung aufmerksam machen.

Über-35-Jährige haben Anspruch auf Vorsorge

 Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland: Jedes Jahr erkranken nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft bis zu 200.000 Menschen neu an Hautkrebs. Die Deutsche Krebshilfe geht sogar von jährlich rund 234.000 Neuerkrankungen aus. Allein mehr als 20.000 Diagnosen betreffen den gefährlichen "schwarzen" Hautkrebs.

Ein Hautkrebs-Check hilft, bösartige Hautveränderungen früh zu entdecken. Alle zwei Jahre haben gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren Anspruch auf die Vorsorgeuntersuchung bei einem Hautarzt oder einem dafür qualifizierten Hausarzt. Zahlreiche Krankenkassen bieten die Untersuchung auch öfter als alle zwei Jahre und bereits für jüngere Versicherte an.

AFP

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