Laserstrahlen können gefährlich sein.
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Laserstrahlen können gefährlich sein.

Geht ins Auge

Laserpointer: Darum ist das Licht so gefährlich 

Attacken mit Laserpointer machen Piloten, Fußballspieler oder Lokführer zu schaffen. Vor einem Angriff mit dem grell-grünen Lichtstrahl gibt es wenig Schutz. Außerdem sind die Laser-Strahlen gefährlich. 

Das Wort Laser steht für die englischen Bezeichnung Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation, zu Deutsch: "Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung".

Den ersten Laser hat der amerikanische Physiker Theodore Maiman 1960 entwickelt. Heute gehört die Laser-Technologie zum Alltag. Laserdrucker, CD- und DVD-Player stehen in jedem Privathaushalt. Auch in der Medizin und der Industrie kommt das Laserlicht für verschiedene Zwecke zum Einsatz. Doch der leichtfertige Umgang mit Lasern kann böse Folgen haben. Das Laserlicht kann blenden, aber auch schwere Schäden an den Augen verursachen. 

Die Eigenschaft von Laserlicht

Laserstrahlen lassen sich sehr stark bündeln. Wegen dieser Eigenschaft eignet es sich sehr gut um Daten aus einer CD zu lesen oder präzise zu schneiden.

Warum Laser den Augen schaden können

Treffen die Laserstrahlen auf das Auge, werden sie dort durch die Linse noch einmal gebündelt, wodurch die Leistungsdichte auf dem Weg zur Netzhaut bis zu 100 000-fach verstärkt wird. Daher können bereits Laser mit geringer Leistung, laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), bleibende Schäden am Auge verursachen. Das konzentrierte Licht kann die Netzhaut nachweislich verletzen.

Blenden mit Laser - Straftat oder Scherz?

Laut Strafgesetzbuch handelt es sich bei den Laser-Attacken um gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr, die laut Paragraf 315 des Strafgesetzbuchs mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden können.

Ist ein Laser eine Waffe?

Im Ladeanflug ist eine Laser-Attacke für Piloten extrem gefährlich. Die Pilotenvereinigung Cockpit fordert deswegen seit längerem, leistungsstarke Laserpointer als Waffen zu werten, um gegen das gefährliche Blenden von Piloten vorzugehen. Das Bundesinnenministerium hält die von Piloten geforderte Aufnahme von Laserpointern ins Waffengesetz für schwierig.

Deutsche Luftfahrunternehmen müssen seit Herbst 2009 Laser-Attacken auf ihre Piloten dem Luftfahrt-Bundesamt (LBA) melden. 2013 wurden 202 Vorfälle gemeldet. 

So schützen Sie sich vor Laserpointer

  • Niemals den Laserstrahl in die Augen anderer Personen richten!
  •  Niemals absichtlich in den direkten Strahl blicken!
  • Falls Laserstrahlung ins Auge trifft, sind die Augen bewusst zu schließen und der Kopf ist sofort aus dem Strahl zu bewegen.
  • Bei der Verwendung von Lasern der Klassen 1M und 2M dürfen keine optischen Instrumente zur Betrachtung der Strahlungsquelle verwendet werden.

 ml

Martina Lippl

Martina Lippl

E-Mail:martina.lippl@merkur.de

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