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Wer seine Zähne mit einer Handzahnbürste ordentlich sauber bekommt, muss kein Geld für eine elektrische Zahnbürste ausgeben. Foto: Caroline Seidel

Manuell oder elektrisch? - Was bei der Wahl der Zahnbürste zählt

Muss man zur teuren, elektrischen Zahnbürste greifen, um gesunde und weiße Zähne zu haben? Nicht unbedingt. Manche können getrost bei der klassischen Handzahnbürste bleiben.

Berlin (dpa/tmn) - Es muss nicht unbedingt eine elektrische Zahnbürste sein. Bevor man viel Geld ausgibt, sollte man testen, wie gut man mit einer Handzahnbürste zurechtkommt.

Zahnarzt Prof. Michael Noack von Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Uniklinik Köln rät, vor dem nächsten Zahnarzttermin so zu putzen, wie man es jeden Tag tut, und dann den Arzt zu fragen, ob das ausreicht. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man über eine andere Zahnbürste nachdenken.

"Verglichen mit einer Handzahnbürste kann man den Zahnbelag um 15 Prozent mehr reduzieren", sagt Noack. Das liege höchstwahrscheinlich daran, dass die elektrische Zahnbürste schlechtes Putzen ausgleiche. Und gerade wenn man manuell eingeschränkt ist, könne eine elektrische Zahnbürste hilfreich sein.

Ob es dann eine oszillierend-rotierende oder eine Schallzahnbürste sein soll, sei Geschmackssache, so Noack. "Schallzahnbürsten sind sehr wirksam." Mit einem Modell mit Drucksensor lassen sich dabei Verletzungen des Zahnfleischs vermeiden. Auch bei elektrischen Zahnbürsten gibt es entsprechende Modelle.

Der Geräuschpegel ist unterschiedlich: "Bei oszillierend-rotierenden Zahnbürsten hört man das Motorgeräusch deutlich. Schallzahnbürsten machen dagegen einen hohen, leisen Ton", erklärt Noack. "Mit letzteren werden die Zähne außerdem spürbar glatter. Manche Patienten genießen das." Medizinisch mache das zwar keinen Unterschied. Allerdings helfe es bei der Selbstkontrolle - dort, wo sich die Zähne glatt anfühlten, habe man ausreichend geputzt.

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