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Vor allem bei Frauen beliebt: Ministepper trainieren die klassischen „Problemzonen“ und lassen sich leicht aufbauen und verstauen.

Ministepper: Schritt für Schritt fit

Klein anfangen – auch beim Heimtraining ist das eine gute Devise. Viele Sporteinsteiger scheuen davor zurück, sich gleich einen monströsen Crosstrainer ins Wohnzimmer zu stellen.

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Ein paar Tricks zur Motivation

Was, wenn einem das Training daheim gar keinen Spaß macht? Dann hat man einen sündteuren Staubfänger rumstehen. Nicht nur preislich bieten Ministepper einen sinnvollen Einstieg ins Training für mehr Ausdauer und eine schönere Figur. Im Gegensatz zu den etwa 800 Euro teuren Stepper-Ergometern, die in vielen Sportstudios stehen, haben Ministepper eine geringere Tritthöhe, Computer mit allenfalls grundlegenden Funktionen und keine Haltegriffe. Die fehlenden Griffe haben jedoch einen nützlichen Nebeneffekt: Auf Ministeppern schult man zwangsläufig sein Gleichgewichtsgefühl mit.

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Laufband: Im Laufschritt zur Bestform

Dank des praktischen Formats und geringen Gewichts (um die acht Kilo) lassen sich Ministepper unkompliziert verstauen und an verschiedenen Orten aufstellen, zum Beispiel vor dem laufenden Fernseher. Da sich Arme und Oberkörper mitbewegen, kann man beim Stepper-Training jedoch nicht lesen. Während sich Ausdauersportanfänger beispielsweise auf einem Laufband häufig überfordern, verleiten Ministepper zu Tippelschritten, die keinen hohen Trainingseffekt erbringen. Wer die Belastung nicht konsequent steigert, wird kaum Fortschritte machen. Und irgendwann wird es dann doch Zeit, auf ein leistungsfähigeres Trainingsgerät wie einen Crosstrainer umzusteigen.

MINISTEPPER

  • Wie’s funktioniert: Wie Treppensteigen auf der Stelle. Der Tretwiderstand wird bei Ministeppern durch Hydraulikzylinder erzeugt, an denen man den Schwierigkeitsgrad mittels Drehknopf verstellt. Swingstepper führen eine Bewegung aus, die nicht nur auf und ab, sondern auch leicht seitlich verläuft.
  • Für wen geeignet: Für Sparfüchse und Einsteiger ins Ausdauertraining. Und ganz besonders für Frauen: Vor allem Swingstepper trainieren die Muskulatur an den Oberschenkeln und am Po, den klassischen „Problemzonen“.
  • Für wen nicht: Fürambitionierte Ausdauersportler und Menschen mit Gelenkproblemen. Stepper erzeugen hohe Belastungsspitzen auf Knie und Bandscheiben.
  • Was kostet’s: Ministepper kosten zwischen 40 und 100 Euro. Der Alex 8100 (60 Euro bei Karstadt Sports Oberpollinger) erhielt bei der Stiftung Warentest die Note gut (2,3).
  • Beim Kauf beachten: Die Hydraulikzylinder sollten möglichst belastbar sein, sonst werden sie schnell heiß und gestatten kein längeres Training.
  • Absolutes Muss: eine gleichförmige Bewegung mit immergleichem Widerstand. Testen Sie im Geschäft, ob Ihnen die Standfestigkeit des Geräts genügt.

I.W.

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